Wer geistig oder körperlich behindert ist oder psychisch erkrankt, der braucht eine intensive Förderung. Das Heilpädagogische Zentrum, kurz HPZ, in Irchenrieth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab bietet diese Förderung. Und das bereits seit 1965. Entstanden aus einem kleinen Selbsthilfeverein ist ein gigantisches Unternehmen mit mehreren Einrichtungen gewachsen. Und es wächst weiter. Derzeit baut das HPZ sowohl in Weiden als auch am Stammsitz in Irchenrieth. In Weiden entsteht Hinterm Rangierbahnhof ein neues Wohngebäude mit drei Stockwerken zu je acht Wohnplätzen. Das knapp zehn-Millionen-Euro-Projekt soll Mitte kommenden Jahres bezugsfertig sein.
In Irchenrieth wird seit Dezember 2025 das fünfstöckige Hauptgebäude saniert. Dabei wird auch die Großküche komplett umgebaut.
Gesamtkosten: rund 16 Millionen Euro.
Eine Reihe von Kostenträgern wirkt hier mit, darunter der Freistaat Bayern und der Oberpfälzer Bezirk. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher und der Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger haben sich deshalb aktuell vom Baufortschritt vor Ort informiert.
(gb)