Mi., 24.09.2025 , 13:21 Uhr

Schmidmühlen

Igelhelferin klärt auf: Wie den Igeln am besten geholfen werden kann

Im Herbst kommen langsam die Igel wieder aus ihren Verstecken, um sich für den Winterschlaf vorzubereiten. Manche Tiere können aber Hilfe gebrauchen. Die ehrenamtliche Igelhelferin Elke Fleischmann erklärt, worauf Sie achten müssen.

Es wird Herbst. Das Wetter wird regnerischer, die Blätter an den Bäumen werden bunt und im Garten raschelt es in den Büschen. Denn die Igel sind wieder auf Futtersuche, um sich genügend Speck für den Winterschlaf anzufressen. Zum Teil sind sie aber bis in den Winter damit beschäftigt, da das Futterangebot in Form von Insekten aktuell nicht so üppig ist.

Wer den stacheligen Tieren helfen möchte, kann hochwertiges Katzen- und Hundefutter sowie leicht angebratene Rühreier oder angebratenes Rinderhack und Hühnchenschenkel rausstellen. Dann können sich die Tiere genügend Speck für ihren Winterschlaf anfressen. Auch Futter- und Igelhäuser sowie zusammengerechte Laubhaufen können helfen, indem diese den Igeln als Winterquartier dienen.

Aktuell sind aber vermehrt kleine Igel unterwegs. Sollten diese Babyigel ohne ihre Mutter unterwegs sein, gilt es etwa eine Stunde zu warten. Wenn in dieser Zeit kein Muttertier auftauchen, brauchen die Kleinen Hilfe. Und auch größere Igel können hilfsbedürftig sein, wenn sie krank oder unterernährt wirken.

Für diese Fälle gibt es Igelauffangstationen. Einen unterernährten oder kranken Igel daheim zu versorgen sei laut Igelhelferin Elke Fleischmann aufgrund von Innenparasiten nicht empfehlenswert. Wer einen hilfsbedürftigen Igel findet, sollte ihn besser bei einem Tierarzt oder einer Igelauffangstation in Obhut geben.

Dort kann das Tier dann von Igelhelfern gewogen, mit Medikamenten versorgt und wieder aufgepäppelt werden. In Schmidmühlen nimmt die ehrenamtliche Igelhelferin Elke Fleischmann unter der Telefonnummer 0176 61241335 hilfsbedürftige Igel entgegen.

(km)

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