Mo., 15.01.2024 , 15:49 Uhr

Tirschenreuth

Kampf um die Krankenhäuser im Kreis Tirschenreuth

5000 Menschen haben für den vollen Erhalt der Kliniken im Landkreis Tirschenreuth demonstriert. Würden die Pläne der Kliniken Nordoberpfalz umgesetzt – wäre die Akutversorgung gestorben.

Buhrufe für Landrat Roland Grillmeier. Begeisterungsstürme für die Notfallmediziner. Es war ein beeindruckendes Zeugnis der Geschlossenheit im Kampf um den Erhalt des Krankenhauses in Tirschenreuth. Tausende haben gestern gegen die geplanten Kürzungen der Kliniken Nordoberpfalz AG demonstriert. Es war ein Bild des Widerstandes von Menschen, die um ihr Leben fürchten. Denn: „Erst stirbt die Klinik, dann stirbt der Mensch!“

Nach Polizeiangaben demonstrierten circa 4.800 Teilnehmer für den vollständigen Erhalt der Krankenhäuser Tirschenreuth und Kemnath. Die Versammlung verlief friedlich und störungsfrei. Die sich fortbewegende Versammlung startete um 14 Uhr am Krankenhaus in der St.-Peter-Straße und erreichte gegen 14:45 Uhr ihren Höhepunkt mit einer abschließenden Kundgebung am Parkplatz am Fischhofpark in der Mähringerstraße.
Dort traten mehrere Personen, unter anderem Mandatsträger und Ärzte, an das Mikrofon und nutzen die Gelegenheit ihre Standpunkte in ihren Redebeiträgen darzulegen. Neben den örtlichen Bürgern erhielt die Protestaktion zudem Unterstützung von den Landwirten der Umgebung, die zudem circa 50 Traktoren am Kundgebungsplatz positionierten. Gegen 16:10 Uhr endete die Kundgebung.

Das Versammlungsgeschehen wurde von der Polizeiinspektion Tirschenreuth betreut, wobei benachbarte Dienststellen sowie Kräfte der Feuerwehr und des Landratsamtes Tirschenreuth bei der Einsatzbewältigung unterstützten. Der gesamte Einsatz verlief friedlich und störungsfrei. Es kam zu keinen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

(gb)

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