Die gelben City-Busse des RBO soll es ab ersten Januar nicht mehr geben. Zumindest nicht als offiziellen Stadtbus in Amberg. Diese Aufgabe übernehmen dann die zum Teil elektrisch betriebenen Fahrzeuge des Verkehrsunternehmens Bruckner. Dieses hat für die Übernahme des Stadtbusverkehrs in Amberg extra 18 neue Busse angeschafft. 10 Elektrobusse und 8 moderne Dieselbusse.
Auch personell hat die Firma dafür aufgestockt. Zum Teil sollen einige Busfahrer des aktuellen Betreibers übernommen werden, die Fahrer des Verkehrsunternehmens Bruckner werden ebenfalls mit einbezogen und die Firma habe auch eng mit der Agentur für Arbeit zusammengearbeitet, um weitere Fahrer zu gewinnen, so der Prokurist des Unternehmens, Jörg Bruckner. Zudem musste die Firma in die Elektroinfrastruktur investieren. Auf dem Hof des Verkehrsunternehmens stehen nun Ladesäulen mit einem eigenen Trafo, um die Elektrobusse aufzuladen.
Das ist aber nicht die einzige Änderung, die ab 2026 kommen soll. Der Zweckverband Nahverkehr Amberg Sulzbach hat in den vergangenen Jahren das Liniennetz überarbeitet. So sollen neue Überlandlinien entstehen, die weitere Orte wie Köfering, Fichtenhof und Poppenricht an den Stadtbusverkehr anschließen sollen. Dabei will der Zweckverband Synergieeffekte nutzen, um Busse einsparen zu können. Zudem sollen die Busse am Amberger Bahnhof zu den Minuten 12 und 42 abfahren. Durch diese Verschiebung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten am Busbahnhof soll der Umstieg in den Zug oder vom Zug in den Bus optimiert und Wartezeiten verringert werden.
Um ein breiteres Angebot bieten zu können, Leerfahrten zu vermeiden und somit das Personal zu entlasten, sollen künftig auch vermehrt Rufbusse eingesetzt werden. Unter der Telefonnummer 0911 47008047 oder die VGN-App sollen die Fahrgäste dann je nach Bedarf einen Rufbus anfordern. Durch das neue Stadtbuskonzept soll der ÖPNV also moderner, umweltfreundlicher und besser vernetzt werden. Alle Informationen zu den neuen Fahrplänen finden Sie unter www.znas.de sowie unter www.vgn.de.
(km)