Di., 26.11.2024 , 13:46 Uhr

Weiherhammer

KI im Mittelstand: Neues Zentrum in Weiherhammer gestartet

Künstliche Intelligenz gewinnt auch in mittelständischen Betrieben weiter an Bedeutung. Die Betreiber des neuen Technologietransferzentrums Neustadt/WN haben im FutureLab Weiherhammer konkrete Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

Die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz schreitet weiter voran, und auch mittelständische Betriebe werden bald davon profitieren. Bei einer Veranstaltung im FutureLab der Lars und Christian Engel Stiftung in Weiherhammer wurden verschiedene Einsatzmöglichkeiten der KI für Mittelständler vorgestellt. Ein neues Projekt, das Technologietransferzentrum (TTZ) Neustadt an der Waldnaab, wird dort nun in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden, der Luce-Stiftung und dem Forschungsinstitut Fortiss aus München gestartet.

Standort und Ziel des TTZ

Das TTZ Neustadt an der Waldnaab ist in den Räumen der Luce-Stiftung untergebracht. Es ermöglicht mittelständischen Unternehmen der Nordoberpfalz, an Projekten teilzunehmen und Künstliche Intelligenz in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Die Forschung ist praxisbezogen und orientiert sich an den Bedürfnissen der ortsansässigen Unternehmen.

Beispiele und Herausforderungen der KI

Einige Arbeitnehmer aus dem Mittelstand hegen jedoch Bedenken gegenüber der KI. Es besteht die Sorge, dass sich die KI eines Tages selbstständig machen und unkontrollierbar werden könnte. Um diesen Ängsten zu begegnen, wurde der EU AI Act vorgestellt. Dieses Gesetz soll in Zukunft die Risiken der KI von „kein Risiko“ bis „inakzeptables Risiko“ einordnen.

Aktuelle Forschung und zukünftige Entwicklungen

Der EU AI Act ist noch in der Forschungsphase. Die EU-Kommission sammelt derzeit Trainingsdaten, die im März kommenden Jahres ausgewertet werden sollen, um zu bestimmen, wann eine Regulierung der KI notwendig ist.

(kw)

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