Aus der geplanten nüchternen Untersuchung entsteht ein gefährliches psychologisches Duell. Kelley (Rami Malek) versucht zu verstehen, was Göring antrieb – doch der charismatische, manipulative Göring (Russell Crowe) zieht ihn immer tiefer in seinen Bann. Der Film zeigt, wie Kelley erkennt, welch intelligenter und durchtriebene Person Göring war, nur weil er ihn analysiert. Die Gespräche offenbaren, wie kalt und rational Göring seine Verbrechen rechtfertigt. Der Nürnberger Prozess 1945 gilt als Beginn des modernen Völkerrechts und als Meilenstein der internationalen Strafjustiz. „Nürnberg“ erinnert eindringlich daran, warum diese Aufarbeitung so wichtig ist – damit solche Verbrechen nie wieder geschehen. Ab morgen läuft der Film in den Oberpfälzer Kinos.
(ls)