Der Klimawandel ist und bleibt eine Angelegenheit, die uns alle betrifft. Er beeinflusst unsere Gegenwart und unsere Zukunft, nicht nur im globalen Raum, sondern auch im Regionalen. Um das Thema der Jugend näher zu bringen, hat OTV-Redakteur und Umweltexperte Michael Zeitler im Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg einen Vortrag zu dieser Thematik gehalten. Dabei lagen vor allem die Auswirkungen auf die Region Amberg im Fokus.
Stephanie Hagn, Geographielehrerin am GMG hat diesen Termin für die zehnten Klassen organisiert. Das Thema Klimawandel ist für die Schüler kein neues Thema, sondern begegnet ihnen im Schulalltag immer wieder, da dieses fest im Lehrplan verankert ist. Stephanie Hagn sah die Einbeziehung des Heimatorts als gelungen an, da der Klimawandel dadurch eine andere Bedeutung bekäme.
Michael Zeitler hält an der VHS Amberg-Sulzbach seit einiger Zeit verschiedene Vorträge rund um das Thema Klima, und beobachtet auch als Wetterexperte schon lange die Veränderungen. In der Wetterschau, die der OTV täglich sendet, wird der Klimawandel eingeordnet und thematisiert. Daraus ist die Idee entstanden, den Schülern das Thema des Klimawandels mit dem Fokus auf die Region nahezubringen, so Michael Zeitler.
Bei seinem Vortrag thematisierte er unter anderem das Hochwasser in Amberg von 1784, verschobene Temperaturverläufe und Extremwetterlagen. Ein interessanter Fakt: die Klimaerwärmung in der Region Amberg entwickelt sich deutlich schneller als es Global der Fall ist. Was auch für die Schüler neu war, waren die Fakten rund um Amberg, die angesprochen worden sind. Schüler Sebastian fand diese regionale Einordnung passend. Für Schülerin Johanna war es neu, dass das was wir als Normal ansehen, eigentlich schon ein Extrem darstellt.
Neben Vorträgen wie diesem setzt das Gregor-Mendel-Gymnasium auch auf praktische Aktionen zum Umweltschutz. Das Gymnasium wurde als Umweltschule ausgezeichnet und setzt sich mit jährlichen Aktionen wie dem Projekt „Kippenjäger“ dafür ein, diese Auszeichnung zu behalten.
Neben all den negativen Aspekten, die der Klimawandel mit sich bringt und die durch den Beitrag von Michael Zeitler deutlich wurden, hat er schließlich noch eine positive Botschaft. Es sei doch schön, wenn man sich im Frühling abends auf die Terrasse setzen könne, so der Klimaexperte. Ein Problem sei es allerdings dann, wenn es zu heiß sei, da sich dies negativ auf den menschlichen Organismus auswirken würde.
(md)