Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention:
„München, 09. Juli 2026
Gerlach unterstützt Ausbau der stationären psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen – Bayerns Gesundheitsministerin: Knapp 18 Millionen Euro für den Neubau der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik in Weiden
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach unterstützt den Ausbau der stationären psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Freistaat. Gerlach betonte am Donnerstag anlässlich der Eröffnung der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik in Weiden: „Die psychische Gesundheit ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Fertigstellung der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik in Weiden ist ein echter Meilenstein für die psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der ganzen Region. Der Freistaat und seine kommunalen Finanzpartner unterstützen dieses wichtige Projekt mit knapp 18 Millionen Euro aus dem Krankenhausförderetat.“
Mit dem neuen Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie entsteht erstmals eine vollstationäre Versorgungsmöglichkeit in der Region. Gemeinsam mit der Tagesklinik und der vom Krankenhausträger eigenfinanzierten Institutsambulanz steht ab jetzt ein leistungsfähiges psychiatrisches Behandlungszentrum für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Gerlach hob hervor: „Damit verbessern wir die wohnortnahe Versorgung ganz erheblich. Weite Wege wie bisher können künftig entfallen – das ist gerade für die Angehörigen eine sehr gute Nachricht.“
Die Ministerin ergänzte: „Mit dem Neubau wird die regionale Versorgungslandschaft konsequent weiterentwickelt. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für den Stellenwert der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.“
In der neuen Klinik stehen 32 Betten in drei Pflegestationen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch drei Tagklinikgruppen mit insgesamt 18 Plätzen sowie durch diagnostische Einrichtungen und ein Therapiezentrum. Gerlach erklärte: „Damit verfügt die Psychiatrie in Weiden über hochmoderne Patientenbereiche, die optimale Bedingungen für die Behandlung der Kinder und Jugendlichen bieten. Aber auch Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von den neuen Strukturen.“
(db/exB)