Ein Verbot für das Heizen mit fossilen Brennstoffen tritt ab 2045 in Kraft. Auch für die Stadt Tirschenreuth. Das Thema der kommunalen Wärmeplanung ist allerdings komplex und nicht jedem Bürger bekannt. Daher hat die Stadt, gemeinsam mit dem Unternehmen Spectrum, die Bürger zu einer ersten Infoveranstaltung eingeladen.
Diese wurde von der Stadt Tirschenreuth beauftragt, die kommunale Wärmeplanung durchzuführen, so Viktor Rauh.
Konkrete Pläne hat die Stadt bisher nicht. Aktuell fordern sie die Bürger dazu auf einen Fragebogen auszufüllen. Dieser gibt einen Überblick, wie und mit was in den Haushalten geheizt wird. Daraufhin sind Planungen zu einem zentralen oder dezentralen Wärmenetz möglich. Die Bürger verließen die Veranstaltung allerdings mit gemischten Gefühlen.
Eine Verpflichtung für die Bürger, sich dem möglichen Wärmenetz anzuschließen solle es nicht geben. Konkrete Maßnahmen sind sowieso in den nächsten fünf Jahren nicht umsetzbar. Grund dafür: lange bürokratische Prozesse. Das weitere Vorgehen ist allerdings bereits geplant. Denn zunächst wertet die Stadt die Fragebögen aus, um daraufhin eine Potenzialanalyse durchzuführen, so Thomas Kraus.
Die zweite Infoveranstaltung ist Ende September. Dort stellt die Stadt Tirschenreuth dann die Ergebnisse der Bestandsanalyse vor. Die Wärmeplanung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
(hp)