Festredner beim Speinsharttag war Prof. Dr. Günter Leugering, der auch der wissenschaftliche Direktor des KI-Wissenschaftszentrums ist. Er sprach von den Chancen, aber auch von den Gefahren, die von der KI ausgehen können. Als Beispiel hatte er „Speinsi“, einen Roboterhund, mitgebracht. Dessen Arm könne sowohl Unkraut jäten, als auch mit einer anderen Apparatur Menschen töten, so Leugering. In diesem Spannungsfeld befinde sich die Welt aktuell.
Seine Empfehlung: Der Mensch muss bei kritischen Fragen immer die letzte Instanz sein. Die Maschine, sagte er, müsse genauso zweifeln können wie der Mensch auch. Könne sie dies nicht, muss der Mensch die endgültige Verantwortung übernehmen.
Und was das Wissenschaftszentrum für KI in Speinshart anbelangt: Hier hatte Landtagsabgeordneter Tobias Reiß eine positive Nachricht. Im Haushalt seien dafür wieder 1 Million Euro eingestellt. Künstliche Intelligenz werde in der Wissenschaft und damit auch in Speinshart in den kommenden Jahren Thema Nummer 1 bleiben.
(tb)