Eine Woche lang trafen sich neun Künstler um gemeinsam an ihren neuen Werken weiter zu arbeiten. Innerhalb weniger Tage entstanden dabei ganz unterschiedliche Kunstprojekte. Das Besondere dabei: Interessierte hatten von Anfang an die Chance, die Kunstschaffenden in ihrem Atelier im alten Stadtarchiv Amberg zu beuchen und ihnen über die Schulter zu sehen.
Kunst zum Zuschauen
Interessierte hatten die Möglichkeit, die Künstler täglich für zwei Stunden zu besuchen. Der direkte Kontakt zum Publikum bot dabei die Chance auf unmittelbares Feedback und neue Perspektiven. Gleichzeitig sorgte die öffentliche Arbeitssituation bei manchen Künstlern auch für mehr Konzentration und Fokus.
Das Thema 2026: „Limbo“
Jedes Jahr steht das Symposium unter einem neuen Leitmotiv. Diesmal lautete das Thema „Limbo“ – ein Zustand des Schwebezustands und der Unsicherheit.
Gründungsmitglied Hanna Regina Uber sieht darin ein Spiegelbild der aktuellen Zeit: Viele Menschen wüssten derzeit nicht, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen fortsetzen werden. Genau diese Unsicherheit biete viel Raum für künstlerische Auseinandersetzungen.
Seit 14 Jahren ein fester Bestandteil der Amberger Kulturszene
Die Idee zum Kunstsymposium entstand vor 14 Jahren. Anfangs fanden die Veranstaltungen im Kulturstift statt, später wurden immer wieder neue Orte als temporäre Ateliers genutzt.
Die wechselnden Veranstaltungsorte prägen dabei auch die entstandenen Werke und sorgen jedes Jahr für neue kreative Impulse.
Kunst im alten Stadtarchiv und an der Vils
Austragungsort des diesjährigen Symposiums war das ehemalige Amberger Stadtarchiv. Dort stand jedem Künstler ein eigener Raum zur Verfügung, der individuell gestaltet werden konnte.
Kunst erleben und entdecken
Das Kunstsymposium verfolgt das Ziel, Künstler aus Amberg und der Region zusammenzubringen, den kreativen Austausch zu fördern und Kunst für Besucher erlebbarer zu machen.
Die fertigen Werke werden beim Kunstfest am Samstag sowie am Sonntag präsentiert.
(sos)