Gemeint hat er damit vor allem die Stadt Kemnath, die mit Siemens Healthineers Rekordsteuereinnahmen einfährt. Kemnath muss deshalb auch mehr Geld an den Landkreis über die Kreisumlage bezahlen. Das komme aber allen anderen Kommunen zugute, so Grillmeier. Insgesamt müssten die 26 Kommunen rund 17,2 Millionen Euro weniger an Kreisumlage bezahlen als im vergangenen Jahr. Das wiederum gebe den Kommunen mehr Spielraum, was die Investitionen anbelangt.
Investitionen gibt es laut Haushaltsentwurf in den kommenden Jahren einige. Die Hoffnung bei Landrat Grillmeier ist die, dass die Unternehmen im Landkreis auch in den kommenden Jahren gute Geschäfte machen, sodass die Steuereinnahmen stabil bleiben. Dennoch müsse, was die jeweiligen Haushalte der kommenden Jahre anbelangt, immer auf Sicht gefahren werden. Allgemein sieht der Landrat seinen Landkreis aber ganz gut aufgestellt.
(tb)