Di., 01.07.2025 , 16:00 Uhr

Amberg

Masterplan 2035 einstimmig beschlossen

Der Amberger Stadtrat hat nun einstimmig dem Masterplan 2035 zugestimmt. Damit sollen sieben Kommunen strategisch vernetzt werden, um die regionale Wirtschaft zu stärken.

Nun ist er beschlossene Sache. Der Masterplan 2035. Nachdem Anfang Juni der Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss ohne Gegenstimmen der Umsetzung zugestimmt hat, hat nun auch der Stadtrat den Masterplan einstimmig beschlossen.

Der Masterplan soll die Basis für interkommunale Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Gewerbeflächen sein, um genügend Flächen für Firmen zur Verfügung stellen zu können und gleichzeitig auch ressourcensparend mit den Flächen umzugehen. Dadurch will das Bündnis die regionale Wirtschaft stärken. Insgesamt beteiligen sich neben Amberg noch die sechs umliegenden Kommunen Hahnbach, Ebermannsdorf, Freudenberg, Kümmersbruck, Poppenricht und Ursensollen.

Der Masterplan 2035 ist auf zehn Jahre ausgelegt, wie der Name bereits vermuten lässt. Grund dafür sei laut Oberbürgermeister Michael Cerny die Bürokratie bei der Entwicklung von Gewerbeflächen. Das könne zum Teil bis zu sieben Jahre dauern. Zudem wisse niemand was in zwei, fünf oder zehn Jahren passiere, weshalb es das Limit von zehn Jahren gebe, sodass das Projekt bei Bedarf angepasst werden könne, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Amberg, Karlheinz Brandelik.

Einige Gewerbegebiete sind bereits in der Entwicklung, mitsamt Wohnraumbündnis. Zudem will das Bündnis im Rahmen des Masterplans das Thema Marketing angehen, um den Wirtschaftsraum sichtbarer zu machen. Ende August beziehungsweise Anfang September soll der Masterplan 2035 laut Brandelik dann in Kraft treten.

(km)

Amberg Gewerbeflächen Karlheinz Brandelik Masterplan 2035 Michael Cerny Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Stadtrat Wirtschaft Wirtschaftsförderung Amberg

Das könnte Dich auch interessieren

14.04.2026 Das Silicon Valley der zivilen Verteidigung könnte in und um Amberg entstehen Werden Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach bald das Silicon Valley der zivilen Verteidigung Deutschlands? Genau das ist der Plan, der hinter dem Projekt N49X steckt – wobei die 49 einerseits für den 49. Breitengrad steht, auf dem Amberg liegt, und andererseits für die Vorwahl Deutschlands steht. Also für die deutsche Ingenieurskunst. Die Ausgangslage beschreibt Ambergs 03.02.2026 Stadtrat Amberg: Neues Sicherheitskonzept, Wahl-O-Mat-Debatte und Bau-Bilanz Amberg ist eine sichere Stadt. Das gilt im bayernweiten Vergleich, auch gegenüber ähnlich großen Städten. Jährlich veröffentlicht die Polizei einen Sicherheitsbericht, der zeigt: 2023 lag die Gewaltkriminalität auf einem der niedrigsten Werte seit Langem. 2024 sind die Zahlen allerdings wieder stark angestiegen. Unabhängig von der Statistik klafft zwischen objektiver Sicherheitslage und dem subjektiven Sicherheitsgefühl vieler 19.01.2026 Emotionen und eine Bilanz – Der Neujahrsempfang in Amberg Mit den Kommunalwahlen im März endet für Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny seine 12-jährige Amtszeit. Er wird nicht mehr als Kandidat für die Wahl zum Stadtoberhaupt antreten. Der Neujahrsempfang der Stadt Amberg am Wochenende stand deshalb diesmal unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Michael Cerny hielt seine letzte Neujahrsrede als Oberbürgermeister. Über 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft 16.12.2025 Letzte Stadtratssitzung des Jahres: Oberbürgermeister Cerny blickt zurück Haushalt, Sicherheit und eine Jahresabschlussrede. Das waren die Themen in der letzten Stadtratssitzung in Amberg. Mehrkosten in den Bereichen Energie und Personal machten eine Aufstockung des aktuellen Haushalts um 700.000 Euro nötig, der die Stadträte einstimmig zugestimmt haben. Einen Einfluss auf den Haushalt 2026 sollen diese Mehrkosten allerdings nicht haben, da diese durch Mehreinnahmen bei