Klassiker wie Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten waren natürlich dabei. Doch auch moderne Formen des Fastens liegen im Trend: Social Media, das Smartphone oder der ständige Blick auf Nachrichten. Fasten spielt in vielen Religionen eine zentrale Rolle. Aber woher kommt dieser Brauch überhaupt? Um das herauszufinden, haben wir mit Katholik Markus Brunner gesprochen, dem Stadtpfarrer der Pfarrei St. Georg in Amberg. Die Fastenzeit ist biblisch begründet durch die 40 Tage, die Jesus laut den Evangelien fastend und betend in der Wüste verbracht hat, bevor er sein öffentliches Wirken begann. Heute verbinden nur noch wenige Menschen das Fasten mit religiöser Pflicht. Für viele ist es vielmehr eine Gelegenheit, bewusst innezuhalten, den Alltag zu entschleunigen und sich selbst wieder stärker wahrzunehmen. Im katholischen Verständnis bedeutet Verzicht außerdem, inneren Raum zu schaffen – Raum, den Gott füllen kann, erklärt Stadtpfarrer Brunner.
Wie sieht es bei Ihnen aus? Verzichten Sie auf etwas in dieser Fastenzeit – vielleicht sogar auf etwas, das auf unseren Schildern stand? Diskutieren Sie gerne mit unter unserem heutigen Facebook-Beitrag zum Thema Fasten.
(ls)