Di., 24.06.2025 , 18:30 Uhr

80 Jahre danach - Teil 4: Frauenverfolgung im Nationalsozialismus

Etwa 16.000 der 100.000 Gefangenen im Lagerkomplex Flossenbürg waren Frauen. Frauen, die die falsche Religion oder Herkunft hatten – aber auch Frauen, die sich nicht dem Frauenbild der Nationalsozialisten anpassen wollten oder konnten. Auch Frauen, die Opfer von Vergewaltigung wurden oder denen Verhältnisse mit Kriegsgefangenen nachgesagt wurden, haben die Nationalsozialisten eingesperrt. In der vierten Folge unserer Serie „80 Jahre danach“ beschäftigen wir uns mit der Frauenverfolgung unter dem NS-Regime. (mz/az)

80 Jahre danach Antonia Zimmermann Flossenbürg Frauen Frauen im KZ Frauenbild im Nationalsozialismus Frauenverfolgung Jacoba Zapf Konzentrationslager KZ-Gedenkstätte Laura Lopez Mras Lydia Tischler Michael Zeitler Nationalsozialismus NS Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Regime Sprecherin Frauenforum Aichach-Friedberg Überlebende KZ-Außenlager Oederan Verfolgte Frauen wissenschaftliche Mitarbeiterin KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2025 11:58 Min 80 Jahre danach - Teil 8: Moderne Erinnerungsarbeit Wir erleben das Ende der Zeitzeugen-Ära. Doch das Team der KZ-Gedenkstätte macht sich viele kreative Gedanken, wie moderne Erinnerungsarbeit aussehen kann. Heute 80 Jahre danach. 26.08.2025 12:01 Min 80 Jahre danach - Teil 6: Flossenbürg und sein Erbe heute Die KZ-Gedenkstätte prägt das Ortsbild von Flossenbürg und ist über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Doch Flossenbürg ist auch die Heimat von 1500 Menschen – mit ganz normalem Dorfalltag. Wie lebt es sich direkt neben einem ehemaligen Konzentrationslager? Wir haben mit den Menschen vor Ort gesprochen. (az/mz) 27.05.2025 12:01 Min 80 Jahre danach - Teil 3: Kriegsende in der Oberpfalz Im Mai 1945 neigte sich der Zweite Weltkrieg dem Ende entgegen. Und der Showdown erfolgte ausgerechnet in der Oberpfalz. Die dritte Folge von 80 Jahre danach zeigt die Geschehnisse 25.11.2025 12:00 Min 80 Jahre danach - Teil 9: Flucht und Vertreibung Siegbert Köhler blättert in Unterlagen. Es sind Aufzeichnungen, die sein zwölf Jahre alter Bruder in den Tagen nach Kriegsende 1945 gemacht hat. Die Zeit also, in der seine Familie aus ihrer Heimat vertrieben wurde. Köhler war gerade mal vier Jahre alt, als er zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern sein Zuhause in Einsiedel bei Reichenberg im Isergebirge im heutigen Tschechien verlassen musste. Das Sudetenland, die eigene Heimat hinter sich zu lassen - kein einfacher