Di., 17.03.2026 , 16:04 Uhr

Amberg

Amberg feiert bald 1000 Jahre – Historischer Städteatlas als erstes Jubiläumsprojekt

2034 wird Amberg 1000 Jahre alt – ein Jubiläum, das die Stadt gebührend feiern will. Schon jetzt laufen die Planungen im Stadtrat für ein großes Projekt: Der historische Städteatlas für Amberg.

2034 soll ein großes Jahr für die Stadt Amberg werden – denn dann feiert die Stadt 1000 Jahre Stadtgeschichte. Doch, wie zieht man ein solch großes Jubiläum auf? Der Amberger Stadtrat hat in der gestrigen Sitzung verschiedene Möglichkeiten besprochen. Die Ideen gingen von einem Jubiläumsbier, über kostenlosen ÖPNV während der Feierzeiten, bis hin zu einer Jubiläums-App, die Amberg mit Augmented Reality erlebbar macht.

Planung und erstes Projekt

Die konkrete Planung startet voraussichtlich ab Mai, sobald der neue Stadtrat im Amt ist. Ein erstes Projekt nimmt bereits Gestalt an: Amberg möchte einen Band des Deutschen Historischen Städteatlas erstellen lassen. Das Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster übernimmt die Ausarbeitung. Vergleichbare Atlanten gibt es bisher in acht deutschen Städten, unter anderem in Mühlhausen in Thüringen.

Kosten: 762.000 Euro, davon trägt das Institut zwei Drittel – für Amberg bleiben 247.000 Euro.

Unterstützung und Vorbereitung

Der Amberger Stadtrat befürwortete das Projekt einstimmig. Bereits jetzt wird das Thema behandelt, um den Vertrag mit dem Institut frühzeitig abzuschließen. Das Institut plant seine Arbeitskapazitäten rechtzeitig, und auch das Stadtarchiv muss sich auf zusätzliche Aufgaben einstellen.

Fertigstellung und Verfügbarkeit

Der historische Städteatlas soll bis 2030 fertiggestellt werden und für die Amberger sowohl gedruckt als auch digital zugänglich sein.

(kw)

1000 Jahre amberg Deutscher Historischer Städteatlas Digitalisierung Dr. Andreas Erb historische Stadt Institut für vergleichende Städtegeschichte Jubiläum 2034 Jubiläumsprojekt Michael Cerny Oberpfalz TV OberpfalzTV OTV Planung Stadtarchiv Städteatlas Stadtrat Universität Münster

Das könnte Dich auch interessieren

12.02.2026 02:20 Min Stadtlabor+ in Amberg eröffnet: Raum für Ideen, Austausch und Zukunft Nicht am klassischen Rednerpult, sondern bewusst am Notenständer: So begann die Eröffnung des neuen Stadtlabor+ in Amberg. Ein kleines Detail – mit bewusster Botschaft – denn dort soll eine Atmosphäre des Dialogs, statt des Monologs herrschen. Ein Rednerpult würde in dieses Konzept nicht passen. Mit dieser Erklärung eröffnete Karlheinz Brandelik als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Amberg 03.02.2026 03:33 Min Stadtrat Amberg: Neues Sicherheitskonzept, Wahl-O-Mat-Debatte und Bau-Bilanz Amberg ist eine sichere Stadt. Das gilt im bayernweiten Vergleich, auch gegenüber ähnlich großen Städten. Jährlich veröffentlicht die Polizei einen Sicherheitsbericht, der zeigt: 2023 lag die Gewaltkriminalität auf einem der niedrigsten Werte seit Langem. 2024 sind die Zahlen allerdings wieder stark angestiegen. Unabhängig von der Statistik klafft zwischen objektiver Sicherheitslage und dem subjektiven Sicherheitsgefühl vieler 22.07.2026 03:23 Min Pflege wird zur finanziellen Belastung – Auch in Zukunft keine Besserung in Sicht Siegfried Welsch besucht seine Mutter im Pflegeheim Wallmenich-Haus in Amberg. Im Gespräch erzählt er, dass ihm die steigenden Pflegekosten große Sorgen bereiten. Als seine Mutter ins Pflegeheim kam, rechnete Siegfried Welsch noch mit deutlich geringeren Kosten. Doch dann das böse Erwachen: Die Eigenbeteiligung liegt bei mehr als 3.000 Euro im Monat. Zwar zahlt es seine 22.07.2026 01:46 Min Bergwirtschaft am Mariahilfberg: Bauminister bestätigt mögliche Förderung für Sanierung Die Diskussion um die Zukunft der Bergwirtschaft auf dem Amberger Mariahilfberg geht in die nächste Runde. CSU und Junge Union haben am Wochenende beantragt, die Ausweisung eines Sanierungsgebiets zeitnah prüfen zu lassen. Oberbürgermeister Michael Fritz von den Freien Wählern stellte daraufhin klar, dass eine entsprechende Prüfung durch die Stadtverwaltung bereits laufe. Nun hat auch Bayerns