Ein Frosch, der nicht spricht – und trotzdem im Mittelpunkt steht: SIGNAL, das Maskottchen der Geocacher, sorgte beim großen Treffen im Amberger MusiKomm für gute Laune. Mit seinen typischen Gesten und als beliebtes Fotomotiv war er den ganzen Tag über im Einsatz. Kein Wunder: Rund 600 Besucher kamen zu dem Event – alle vereint durch ein gemeinsames Hobby: Geocaching.
Dabei handelt es sich um eine moderne Schatzsuche. Ausgerüstet mit GPS-Geräten oder Smartphones machen sich die Teilnehmer auf die Suche nach versteckten Behältern, sogenannten „Caches“. Diese werden von anderen Nutzern platziert und online geteilt.
Gemeinschaft statt Konkurrenz
Im Mittelpunkt des Treffens in Amberg stand vor allem der Austausch. Viele Geocacher kennen sich bereits aus Online-Communities, andere begegnen sich hier zum ersten Mal persönlich.
Warum Amberg als Veranstaltungsort gewählt wurde, erklärt Mitorganisatorin Simone Schmid im Gespräch: Die Oberpfalz war in den letzten Jahren im Geocaching-Bereich sehr unterrepräsentiert – das wollten die Veranstalter ändern.
Ein Blick auf eine große Deutschlandkarte vor Ort zeigt: Die Besucher sind aus allen Teilen des Bundesgebiets angereist – einige sogar aus dem Ausland.
Ein Hobby mit wachsender Fangemeinde
Im vergangenen Jahr feierte die Aktivität Geocaching ihr 25-jähriges Bestehen – und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen entdecken die Mischung aus Technik, Bewegung und Abenteuer für sich.
Für viele liegt der besondere Reiz darin, draußen unterwegs zu sein, neue Orte zu entdecken und dabei kleine Rätsel zu lösen.
(kw)