Welche Qualität hat mein Brot? Diese Frage wollten 12 Bäcker aus Weiden sowie den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt an der Waldnaab beantwortet bekommen. Dafür haben sie freiwillig an der Brotprüfung des Deutschen Brotinstituts im Nordoberpfalz Center in Weiden teilgenommen.
Dabei gehen die Prüfer von außen nach innen vor. Bedeutet sie fassen das Brot an, schneiden es auf, riechen daran und probieren es natürlich auch. Dann werden die Backwaren bewertet. Die Brote können mit einem sehr gut, einem gut oder einem nicht prämiert bewertet werden, erklärt Qualitätsprüfer Manfred Stiefel. Für diese sehr guten und guten Produkte gebe es dann auch eine Urkunde mit denen die Bäcker dann auch entsprechend werben können.
Theoretisch können also auch alle Brote mit der Auszeichnung sehr gut prämiert werden. Bei der Prüfung spiele es auch keine Rolle, ob es sich nun um ein Schwarzbrot, ein Baguette oder eine Semmel handelt, meint Stiefel. Alle Brote würden auf die gleiche Weise bewertet. Während der Brotprüfung durften auch die Passanten und Besucher des NOC vorbeischauen und die Brote kostenlos probieren.
Denn dadurch könnten die Bäcker ihr Handwerk und ihre Vielfalt an die Öffentlichkeit bringen, meint der Obermeister der Bäckerinnung Nordoberpfalz, Wolfgang Schmid. Im NOC könnten die Besucher den Bäcker auch mal fragen, wie das Brot gemacht wird und was für Spezialitäten der Einzelne habe, so Schmid weiter.
Letztlich wurden 35 Brote sowie 10 Brötchen mit der Wertung sehr gut und 8 Brote sowie 2 Brötchen mit der Note gut ausgezeichnet. Die genauen Ergebnisse sind auf der Internetseite des Brotinstituts unter https://www.brotinstitut.de/ einsehbar. Die Bäcker, die für einige ihrer Backwaren keine Urkunde erhalten haben, bekommen vielleicht ja im kommenden Jahr erneut eine Gelegenheit, die Prüfer zu überzeugen.
(km)