Mo., 07.04.2025 , 16:24 Uhr

München

BLM feiert 40-jähriges Jubiläum

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien feiert 40-jähriges Jubiläum. Deshalb traf sich die Bayerische Regionalfernsehbranche in München.

„Ohne die BLM wäre privater Rundfunk in Bayern überhaupt nicht möglich“, betonte OTV Geschäftsführer Christoph Rolf beim Treffen in München. 1985 gestartet ist die BLM heute das zentrale Organ für die Regulierung und Aufsicht des Bayerischen Regionalfernsehens und Radios. Mit mehr als 100 Sendern ist sie damit verantwortlich für eine deutschlandweit einzigartige Lokalrundfunklandschaft. „Ich bin sehr stolz heute hier stehen zu dürfen“, betonte der Präsident der BLM Dr. Thorsten Schmiege. „40 Jahre BLM heißt auch 40 Jahre Lokalrundfunk in Bayern und da ist über die Jahre wahnsinnig viel entstanden.“

Die BLM hatte die Köpfe des Bayerischen Regionalfernsehens auch eingeladen, um über die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren. Die Medienbranche ist aktuell im Wandel. Ein Wandel dem sich auch das Regionalfernsehen nicht entziehen kann. „Die Glaubwürdigkeit in Regionalrundfunk ist gerade in Zeiten von Desinformation höher als bei allen anderen Medien.“, erklärte der Präsident der BLM Dr. Thorsten Schmiege. Diese Glaubwürdigkeit jetzt auch in ein neues Medienzeitalter zu transportieren sei die große Herausforderung. Christoph Rolf, Geschäftsführer von Oberpfalz TV, sah das ähnlich: „Die größte Herausforderung ist die Geschwindigkeit mit der sich alle Wandlungsprozesse in der Medienwelt vollziehen.“ Das Tempo werde von großen globalen Techkonzernen bestimmt, für Regionalfernsehsender mit ihrem knappen Budget sei es da sehr schwer Schritt zu halten. Das Bayerisches Regionalfernsehen relevant ist zeigen die Zahlen: Knapp 750.000 Menschen schalten täglich ein. Mit diesem Vertrauen scheint auch die aktuelle Herausforderung alles andere als unlösbar zu sein.

(ac)

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