In der Nordgauhalle in Nabburg fand das „Tintenfest“ statt – eine Tattoo-Messe mit 32 verschiedenen Ständen. Besucher konnten sich dort direkt vor Ort für Künstler entscheiden und gemeinsam individuelle Motive entwickeln. Die Bandbreite reichte von filigranen Blumen bis hin zu Tier- und Porträtmotiven.
Viele Kunden kamen bereits mit klaren Vorstellungen. Andere ließen sich komplett auf die Kreativität der Tätowierer ein. Für die Studios ist die Messe vor allem eine Bühne, um ihre Arbeit zu zeigen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben klassischen Motiven entstehen hier auch ungewöhnliche Ideen – je nach Wunsch der Kunden und künstlerischer Handschrift.
Zufriedenheit bei Veranstaltern und Studios
Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit: Mehr Künstler als erwartet nahmen teil, und auch die Besucherzahlen waren zufriedenstellend. Für sie ist die Tattoomesse aber auch eine Ehrensache. Sie soll Helmut Ziegler gedenken, der bereits verstorben ist. Er hatte in Nabburg seine erste Tattoo-Convention abgehalten.
Tattoo-Trend in Deutschland
Rund jeder fünfte Mensch in Deutschland trägt inzwischen ein Tattoo, unter jungen Erwachsenen sogar fast jeder zweite. Die Motive sind vielfältig und reichen von symbolisch bis rein ästhetisch – solange sie im legalen Rahmen bleiben und der Tätowierer dahintersteht.
Bedeutung? Oft zweitrangig
Nicht jedes Tattoo hat eine tiefere Bedeutung – viele entscheiden sich einfach aus optischen Gründen dafür. Das Spektrum reicht von sehr persönlichen Geschichten bis hin zu spontanen Entscheidungen auf Messen wie dem „Tintenfest“.
(kw)