Mo., 20.10.2025 , 15:43 Uhr

Büchelkühn

Die Energiewende im Umspannwerk Schwandorf hautnah erleben

Die Herausforderung der Energiewende sichtbar machen – das war das Ziel von Bayernwerk und Tennet mit dem Tag des offenen Umspannwerks in Schwandorf. Wir waren mit den Kameras dabei.

Es sind ganz schön viele Masten, Stromleitungen und Traffos, die hier  im Umspannwerk Schwandorf in Büchelkühn zu sehen sind. Es ist ein Netzknotenpunkt mit drei großen Netzkupplern von Bayernwerk und TenneT sowie einer Gesamtleistung von einer Gigawattstunde – was in etwa so viel Strom bedeutet, wie mehr als eine Million europäische Haushalte brauchen. Pro Sekunde allerdings.

Hier geht es auch um lokal erzeugten Strom. Also vor allem um regenerativen Strom aus zum Beispiel Windkraft und PV-Anlagen. Oder anders gesagt: Es geht um die Energiewende. Die zwingt nicht nur zum Ausbau von Windanlagen oder Solar-Freiflächenfeldern. Sondern auch das Netz muss massiv erweitert werden. Allein Bayernwerk nimmt allein hier in Schwandorf 20 Millionen Euro in die Hand. Seit 2019 und mindestens noch bis 2027 dauert die Baumaßnahme. Eine von vielen Baumaßnahmen in Bayern.

Tag des offenen Umspannwerks wirbt für Verständnis

Diese Herausforderung Menschen näher zu bringen, das ist das Ziel des Tag des offenen Umspannwerks. Bayernwerk und TenneT wollen also auch für Verständnis und Unterstützung mit diesem Tag werben. Denn: Für die Energiewende braucht es alle – Bürgermeister, Landratsämter, Grundstücksbesitzer etc.

Neben den technischen Details boten Bayernwerk und TenneT den interessierten Besuchern auch Infostände und vor allem ein buntes Familienprogramm. Denn auch die Kleinen braucht es schließlich für die Energiewende – und um deren Zukunft geht es ja.

(mz)

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