Di., 24.11.2015 , 17:55 Uhr

Ein "Kleines Dankeschön" für die Unterstützer!

Es war ein Ort des Grauens, jetzt soll er ein Ort der Freude und des Genusses werden. Seit Anfang Juni dieses Jahres gibt es im ehemaligen SS-Casino in KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein ganz besonderes Café. Denn dort arbeiten Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten des HPZ Irchenrieth. Nach einem guten halben Jahr Probebetrieb haben heute die Mitarbeiter Freunden und Unterstützern bei einer Feierstunde ihr Können gezeigt.

Mittlerweile ist das Team, welches aus Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung besteht, eingespielt. Täglich kochen und servieren sie Speisen und Getränke aus der Region. Und das wird von allen Besuchern des Cafés auch gut angenommen.

Doch nach der Idee eines solchen Cafés lief längst nicht alles rund. Viele konnten nicht verstehen, wie in einer KZ-Gedenkstätte ein Museumscafé eingerichtet werden konnten. Auch dass es von Menschen mit Behinderung aus dem HPZ Irchenrieth betrieben wird, sorgte anfänglich für Kopfschütteln.

Nicht so beim Bezirk Oberpfalz und beim Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Beide Institutionen unterstützten das Projekt und machten es so möglich. So konnte das Museumscafé errichtet werden.

Es wurde ein Café, das mehr ist als nur ein Café. Es verwandelt einen Ort des Hasses in einen Ort der Freude und des Genusses. Und hebt gleichzeitig Barrieren in den Köpfen der Menschen auf. (kh)

Andreas Meier Barrieren Bezirk Oberpfalz Bezirkstagspräsident Dr. Jörg Skriebeleit Flossenbürg Franz Löffler Geschäftsführer HPZ Werkstätten GmbH Helmut Dörfler HPZ Irchenrieth Inklusion Konzentrationslager KZ Gedenkstätte Landrat Neustadt an der Waldnaab Leiter Massenmord Menschen mit Behinderung Mitten in die Gesellschaft Museumscafè Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Vorbild gegen Ausgrenzung

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