160 000 Arbeitsplätze in Bayern, nur durch den Rohstoff Holz. Aber nicht nur für viele Menschen sind der Forst und die Wälder wichtig, sondern auch für das Klima und die Natur. Der Erhalt gesunder Wälder steht dabei im Mittelpunkt. So auch in der Arbeit des neuen Forstbetriebsleiters Stefan Wimberger, der in Vohenstrauß feierlich in sein neues Amt eingeführt wurde.
Der Forstbetrieb Flossenbürg war bisher von den Folgen des Klimawandels, wie Borkenkäferkamalitäten weitegehend verschohnt, so Stefan Wimberger. Die Förster arbeiten in der Natur und beobachten die Auswirkungen des Klimawandels, um die Wälder dann fit für die Zukunft zu machen.
Kontrolle, Pflege und Stabilität sorgen für einen fitten Wald, der den neuen Bedingungen durch den Klimawandel standhält. So auch die Vielfalt, die im Fokus der Oberpfälzer Förster steht. Ab vier verschiedenen Baumarten kann dabei von einem Mischwald gesprochen werden. Dieser ist besonders nützlich, da Mischwälder weniger anfällig für Wetterextremen und Schadinsekten sind, die im Zuge des Klimawandels immer häufiger auftreten. Die Vielfalt ist aber nicht die einzige Aufgabe für Stefan Wimberger.
Für den Förster ist der Flossenbürger Forst durch seine tollen Wälder, dem Naturschutzgebiet und ökologischen Hotspots bestens geeignet, so Stefan Wimberger.
Für Stefan Bösl, den ehemaligen Forstbetriebsleiter stand immer der Schutz und die Nutzung des Waldes im Vordergrund. Nun tritt er seinen Ruhestand an und ebnet seinem Nachfolger mit seiner Arbeit den Weg. Stefan Bösl ist davon überzeugt, dass Stefan Wimberger seine Arbeit sehr gut fortführen wird und den Wald Klimafit gestalten wird.
Der Wald ist aber nicht nur für das Klima wichtig, sondern auch für uns Menschen. Die geringere Temperaturschwankung und höhere Luftfeuchtigkeit in den Wäldern fördern das physische und psychische Wohlbefinden der Menschen. Durch wechselnde Eindrücke wie Licht und Schatten, kann der Mensch die Belastungen und Reize des Alltags ausgleichen und entspannend.
(hp)