Fr., 24.01.2025 , 12:54 Uhr

Schwandorf

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in der Müllverwertungsanlage Schwandorf

Nach der Sabotage der Gaspipelines in der Ostsee steht die Sicherheit der kritischen Infrastruktur in Deutschland im Vordergrund. Auch die Müllverwertungsanlage in Schwandorf wappnet sich gegen Angriffe. Digital und analog.

Lachgas, die neue Partydroge, kann die kritische Infrastruktur in Deutschland schwächen. In Berlin hat eine explodierte Lachgasflasche das Kraftwerk der örtlichen Müllverwertungsanlage lahmgelegt. Auch bei uns in der Region ist solch ein Szenario denkbar. Daher mahnt der Direktor des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf Thomas Knoll, Lachgasflaschen bitte nicht in den Müll, sondern in den Schrottcontainer zu werfen.

Neben Lachgasflaschen können aber auch Hacker oder gezielte Sabotageakte die kritische Infrastruktur in der Region schwächen. Daher hat die Müllverwertungsanlage Schwandorf beim Thema Sicherheit nachgerüstet und einen Informationssicherheitsbeamten eingestellt. Zudem hat das Unternehmen starke Firewalls installiert und das Kraftwerk vom Internet getrennt. Die Leittechnik greife nun auf einen eigenen Regelungskreis zu, so Knoll.

(km)

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