Ein halbes Jahrhundert Schulleben, verdichtet in kurzen, emotionalen Szenen: Die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule hat ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert – und die Theatergruppe brachte die Gäste sofort mitten hinein in frühere Zeiten.
Besonders berührend waren die Videobotschaften ehemaliger Lehrkräfte und Schüler, die ihre Erinnerungen teilten. Viele bekannte Gesichter aus früheren Jahrgängen waren gekommen und machten deutlich, dass Schulzeit vor allem wegen der Menschen bleibt – und wegen kleiner Momente, die prägen, etwa aus dem Chemieunterricht wenn dort der Feueralarm erklingt.
Während Ehemalige auf Jahrzehnte zurückblickten, erzählten aktuelle Schüler von ihren eigenen Erlebnissen: Übernachtungen in der Schule, unterstützende Lehrkräfte, die alle durchs Schuljahr bringen. So entstand ein lebendiges Bild davon, wie sich Tradition und heutiger Alltag verbinden.
Seit 2009 trägt die Schule den Namen Franz Xaver von Schönwerth, dem Amberger Märchen- und Geschichtensammler, dessen Kreativität bis heute im Schulleben spürbar ist – sichtbar im Chor, in der Big Band und in der Theatergruppe, die regelmäßig Schönwerths Geschichten verbildlichen.
Am Ende stand ein Satz, der das Jubiläum perfekt zusammenfasst: „Das voneinander Lernen endet nie.“ Ein Motto, das den Blick öffnet für das nächste Kapitel – und für die kommenden fünfzig Jahre Schulgeschichte.
(ls)