So., 17.09.2017 , 07:00 Uhr

Forschung in der Oberpfalz

Die Bundesregierung, die in genau einer Woche neu gewählt wird, wird vor große Herausforderungen gestellt werden. Nicht nur außenpolitisch. Umgang mit Ressourcen, Energiewende, Mobilität – das sind wichtige Themen der Zukunft. Und da sind Ideen gefragt. Seit Jahren bereits forscht das Fraunhofer-Institut UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg nach Lösungen im Energiebereich und Ressourcenmanagement. Das ist auch für die Regierung interessant. Deshalb hat sich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in Sulzbach-Rosenberg über die Forschungsergebnisse aus der Oberpfalz informiert. Prof. Dr. Johanna Wanka kommt selbst aus der Forschung. Sie hat jahrelang an der Hochschule Merseburg gewirkt, bevor sie schließlich endgültig in die Politik wechselte. Seit Februar 2013 ist Professor Wanka Bundesforschungsministerin. Der Schwerpunkt bei dem Besuch in Sulzbach-Rosenberg lag auf dem Thema: Antriebsstoffe aus Abfall.
Zuvor war die Ministerin an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden in Weiden zu Gast. Mit Finanzen aus ihrem Ministerium wird hier eine Fraunhofer-Arbeitsgruppe aufgebaut, die sich schwerpunktmäßig mit Cybersicherheit beschäftigt. Seit Januar gibt es dafür bereits ein IT-Labor. (gb)

Abfall Albert Rupprecht Alois amberg Andreas Hornung Antriebsstoffe Bayern Cybersicherheit Energiewende Forschung Forschungsministerin Wahlkampf 2017 Fraunhofer UMSICHT gbeer Gerhard Beer IT-Labor Karl Müll Oberpfalz Oberpfalz TV OTH Amberg-Weiden OTV Prof. Dr. Johanna Wanka Recycling Susanne Lettner

Das könnte Dich auch interessieren

11.05.2026 00:33 Min Im Dialog mit dem Arbeitgeber von morgen Was tun nach der Schule oder dem Studium? Hilfestellung zu dieser Frage hat die OTH Amberg-Weiden beim Career-Day im Amberger Congress Centrum angeboten. Ansprechpartner von 65 Unternehmen und Personaldienstleistern standen Studenten und Schülern von OTH-Kooperationsschulen für einen lockeren Dialog zur Verfügung. Alle Fragen zu möglichen Karriereschritten konnten erörtert werden. Die Schirmherrschaft hatte die emz-Hanauer GmbH 16.02.2026 00:39 Min Björn Höcke in Weiden Völlig unspektakulär verlief dagegen der Besuch Björn Höckes am Freitag in Weiden. Die Parteikundgebung war erst gar nicht angekündigt worden. Parteiintern trafen sich rund 150 AfD-Anhänger im Gasthaus Zum Alten Schuster. „Es war eine sehr schöne Veranstaltung“ postete Björn Höcke auf Instagram. Der 53-Jährige gilt als rechtsextrem, er ist schon zwei Mal rechtskräftig wegen Nazi-Parolen 03.07.2026 02:36 Min Müllprozess: Rücktritt vom Rücktritt des Geständnisses Der Skandal um den in Tschechien wild abgelagerten Oberpfälzer Müll zieht weite Kreise. Derzeit steht der Chef des Entsorgungsunternehmens und ein tschechischer Mitarbeiter vor der Ersten Großen Strafkammer des Weidener Landgerichts. Ihnen werden unter anderem illegale Abfalltransporte im großen Stil vorgeworfen. Der Prozess hatte am 3. Juni turbulent begonnen. Erst ein Geständnis des 53-jährigen Firmenchefs, 11.06.2026 03:31 Min „Deal“ im Weidener Müllprozess erspart Abfallunternehmer lange Haft Im Prozess um den Müllskandal von Tschechien vor dem Weidener Landgericht ist bereits heute am ersten Verhandlungstag der Strafrahmen abgesteckt worden. Die Prozessbeteiligten schlossen einen Deal: Umfassende Geständnisse gegen mildere Strafen. Angeklagt sind ein 53-jähriger Entsorgungsunternehmer aus Weiden und sein 57-jähriger tschechischer Geschäftspartner. Beide sollen aus Gewinnsucht rund 700 Tonnen Müll illegal in die tschechische