Mit den ersten warmen Tagen rund um Ostern wird spürbar: Der Frühling ist da. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, erste Blüten zeigen sich, und die Menschen zieht es wieder nach draußen. Gerade zur Osterzeit ist ein sonniger Spaziergang eine willkommene Abwechslung nach einem kalten, dunklen Winter. Und so ein Osterspaziergang hat auch viele gesundheitliche Vorteile.
Nach dem Winter: Raus aus dem Sessel
Bewegung muss nicht immer anstrengend sein, um gesund zu wirken. Immer mehr Experten betonen, dass neben intensivem Sport auch ruhige Aktivitäten wie Spazierengehen eine wichtige Rolle spielen. Diese Form der Bewegung ist für nahezu alle geeignet, schont die Gelenke und kann das Herz-Kreislaufsystem ähnlich gut stärken, wie Ausdauersport. Gerade im Winter sitzen wir zu viel. Daher wird regelmäßige, sanfte Bewegung immer wichtiger.
Schon kleine Veränderungen im Alltag können dabei helfen: ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, der Weg zum Bäcker zu Fuß oder eine zusätzliche Runde an der frischen Luft. Solche Gewohnheiten bringen den Kreislauf in Schwung und können langfristig gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Das erklärt uns der Amberger Kardiologe Peter Wittmann.
Tipps von der Waldgesundheitstrainerin
Neben den körperlichen Vorteilen hat das Spazierengehen auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Wer sich bewusst Zeit nimmt, die Umgebung wahrzunehmen – Geräusche, Gerüche und Eindrücke der Natur – kann dabei abschalten und zur Ruhe kommen. Genau darauf setzt auch die Arbeit von Waldgesundheitstrainerin Beate Ott. Bei ihren begleiteten Spaziergängen steht nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das bewusste Erleben der Natur. Diese Achtsamkeit hilft vielen Teilnehmern, Stress abzubauen und neue Energie zu tanken.
Gerade im Frühling bietet sich ein Osterspaziergang dafür gut an. Nach dem Festessen noch einmal gemeinsam nach draußen zu gehen, tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist. Und vor allem bietet es Zeit, zusammen mit der Familie zu sein.
(sb)