Günther Holzapfel kam mit schwersten Behinderungen auf die Welt. Wegen einer Spastischen Lähmung konnte er nur seine Füße kontrolliert bewegen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2019 schuf er mehr als 400 Gemälde – alle gemalt mit den Füßen. Eine Ausstellung im Kunsthaus Waldsassen widmet sich jetzt seinem Lebenswerk. Initiiert wurde die Ausstellung von Andreas Sagstetter, einem guten Freund des Malers
Und jetzt Kirchenmusikdirektor in Waldsassen.
Geboren wurde Holzapfel im Bayerischen Wald mit einer spastischen Lähmung. Ein Leben lang saß er im Rollstuhl und konnte nur seine Füße kontrolliert bewegen.
Sein Naturell. Immer lebensbejahend und fröhlich. Das findet sich in den kraftvollen Farben seiner Bilder wider und das bestätigen auch viele, die den Maler kannten und zur Vernissage gekommen waren.
Gepflegt wurde Günther Holzapfel bis zu seinem Tod von seiner Schwester Waldfride. Mit Ihr bereiste er auch die halbe Welt. Für sie war Ihr Bruder nie Belastung.
Seine Schwester war es auch, die die Bilder zur Verfügung stellte, die nach seinem Tod an viele Freude und die Familie verteilt wurden.
Bis Ostern ist die Ausstellung jetzt im Kunsthaus Waldsassen zu sehen. Von den frühen 70ern bis zu seinem letzten unvollendeten Bild auf seiner Staffelei, das er erst kurz vor seinem Tod 2019 begonnen hatte.
(db)