Im Amberger Ring-Theater wird es am 18. April wieder bunt, offen und gesellig. Ab 18 Uhr heißt es „Film ab“ für die achte Interkulturelle Filmnacht – diesmal mit der Komödie „Einmal Hans mit scharfer Soße“.
Der Film des Abends: „Einmal Hans mit scharfer Soße“
Im Mittelpunkt steht die Komödie „Einmal Hans mit scharfer Soße“, die mit viel Humor Fragen rund um Identität, Herkunft und Zusammenleben erzählt. Im Zentrum steht eine junge Frau, die zwischen zwei kulturellen Welten lebt und sich immer wieder mit Erwartungen aus Familie, Gesellschaft und ihrem eigenen Lebensentwurf auseinandersetzen muss.
Der Film greift typische Alltagssituationen auf, in denen kulturelle Missverständnisse entstehen – mal skurril, mal berührend, aber immer mit einem Augenzwinkern. Genau diese Mischung macht ihn zum passenden Herzstück der Filmnacht: leicht zugänglich, unterhaltsam und gleichzeitig mit Tiefgang.
Austausch, Essen und echte Begegnungen
Der Abend ist nicht nur ein klassischer Kinobesuch:
„Es geht darum, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen, Zeit miteinander verbringen und sich austauschen“, erklärt Sozialpädagogin Sinah Mönch vom CJD-Jugendmigrationsdienst Sulzbach-Rosenberg. Genau dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend.
Motto „Akzeptanz“
Die Interkulturelle Filmnacht versteht sich als Treffpunkt für Kulturen – nicht nur im Kinosaal, sondern auch davor und danach. Besucher dürfen sich auf kulinarische Einblicke aus verschiedenen Ländern freuen: Snacks werden von Amberger Gastronomiebetrieben gesponsert und spiegeln die Vielfalt der teilnehmenden Communities wider.
„Der Abend steht unter dem Motto Akzeptanz“, betont Juli Schießlbauer vom CJD-Jugendmigrationsdienst. Hinter der Veranstaltung steht der Förderverein zur Unterstützung des Jugendmigrationsdienstes. Die Einnahmen fließen direkt in die Beratungs- und Integrationsarbeit des CJD Jugendmigrationsdienstes Sulzbach-Rosenberg – eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen mit Migrationshintergrund in der Region.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Jugendliche des Jugendmigrationsdienstes haben selbst einen Kurzfilm produziert. Darin schildern sie ihre aktuelle Lebenssituation und geben persönliche Einblicke – dieser Film wird ebenfalls am 18. April im Ring-Theater gezeigt. Der Eintritt kostet 20 Euro im Vorverkauf und 22 Euro an der Abendkasse.
(kw)