Mo., 25.08.2025 , 15:24 Uhr

Aschach

Kunstprojekt Aschach widmet sich der heimischen Erde

Vernissage im Kunstprojekt Aschach: Die Künstler Hanna Regina Uber und Robert Diem haben die Ausstellung mit dem Titel „Werden“ eröffnet. Im Mittelpunkt steht eine Installation rund um die Erde unserer Region.

Was ist eigentlich Erde genau? Keine einfache Frage, denn Erde besteht aus verschiedenen Dingen: Aus Mineralien wie Sand oder Lehm, organischen Bestandteilen wie Pflanzenresten und auch aus Wasser und Luft. Dazu kommt: Erde ist je nach Standort unterschiedlich zusammengesetzt. Unsere heimische Erde hat sich nun ein Künstlerpaar genauer angesehen – und hat daraus eine Kunstausstellung in Aschach gemacht.

Installation, Skulpturen, Fotografien

Die neue Ausstellung im Kunstprojekt Aschach trägt den Namen „Werden“ – ein Titel, in dem das Wort „Erde“ steckt. Erde ist quasi das verbindende Element der Bilder und Skulpturen, die das Künstlerpaar Hanna Regina Uber und Robert Diem in ihrer Galerie zeigen. Im mittleren der drei Galerie-Räume steht eine Installation, die verschiedene Pigmente aus Oberpfälzer Erde präsentiert, zum Beispiel aus Gebenbach oder Edelsfeld. Kombiniert ist das mit Fotografien von Hanna Regina Uber, auf denen Hände zu sehen sind, die sich mit der Erde einreiben.

Die Farben der Erde sind auch in den weiteren Ausstellungsstücken integriert: Viele der Skulpturen tragen über dem Herzen nun ein klein wenig Oberpfälzer Erde. Die Idee zu dem Thema kam den Künstlern mehr zufällig. „Beim Gehen durch die Natur fällt einem das einfach auf“, erklärt Uber. Außerdem habe sie immer wieder vom Edelsfelder Ocker gehört. „Das wurde dort ja schon vor vielen Jahrhunderten abgebaut und dieses Ocker hat eine unglaubliche Leuchtkraft.“ Damit hat die Künstlerin auch Holzskulpturen eingerieben.

Immer von donnerstags bis sonntags zu sehen

Die Ausstellung ist bis zum 13. September im ehemaligen Pfarrhof in Aschach zu sehen. Sie ist immer von donnerstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

(az)

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