Do., 02.03.2017 , 15:29 Uhr

Mit dem „Wastl“ die Sünden verbrennen

Nein, das ist keine politische Verschwörung, und auch nicht der Ku Kux Clan. Das ist ein ganz normaler Aschermittwoch in Luhe. Dort nämlich wird von der Katholischen Jugend immer noch eine fast vergessene Tradition zum Beginn der Fastenzeit aufrecht erhalten: Das Wastlverbrennen. Der „Hagler Willi“, der eigentlich Wilhelm Gradl heißt, hat 1974 den Brauch wiederbelebt und stopft seither die Strohpuppe. Die soll die vielen Sünden während der Faschingszeit symbolisieren, denen mit der Verbrennung abgeschworen wird.
(gb/ Videoreporter: Gustl Beer)

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