Früher hat die Porzellanindustrie viele Orte in der nördlichen Oberpfalz geprägt – auch Mitterteich im Landkreis Tirschenreuth. Doch 2005 schloss die Porzellanfabrik im Ort. Der Zerfall der dieses wichtigen Industriezweigs bedeutete für viele Oberpfälzer Orte eine schwierige Zeit des Wandels. Ein Wandel, den Mitterteich bestens gemeistert hätte, so der Tenor auf dem Neujahrsempfang an diesem Wochenende. Die Stadt stehe sehr gut da – und das solle auch im neuen Jahr so weitergehen.
Positive Entwicklung solle weitergehen
Hunderte Gäste waren in die Mehrzweckhalle gekommen, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Bürgermeister Stefan Grillmeier hob die Erfolge aus dem Jahr 2025 hervor: Unter anderem die Weiterentwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes mit Wiesau, der Ausbau von Straßen und dem Glasfasernetz. 2026 solle es so positiv weitergehen. Unter anderem habe die Schott AG eine 40-Millionen-Investition angekündigt: eine neue Elektroschmelzwanne.
Außerdem würden zwei neue Kindergartengruppen im Kinderhaus Purzelbaum aufgebaut und drei Projekte im Bereich Erneuerbare Energien umgesetzt. Auch neue Firmen werden sich 2026 ansiedeln, freut sich der Bürgermeister. Finanziell stehe die Stadt so gut da wie noch nie. „Wir haben in den letzten sechs Jahren 3 Millionen Euro Schulden abgebaut.“, so Grillmeier stolz. Und die Gewerbesteuereinnahmen hätten sich im gleichen Zeitraum vervierfacht.
Frieden und Demokratie sichern
Der Bürgermeister mahnte aber auch an: Frieden und die Demokratie müssten geschützt werden und zwar von jedem einzelnen. Diesem Appell schloss sich Landtagsvizepräsident Tobias Reiß in seiner Ansprache an und rief die Menschen dazu auf, bei der Kommunalwahl im März ihre Stimme abzugeben.
(az)