Mo., 22.02.2016 , 15:25 Uhr

Nach Flaschenwurf: Tatverdächtiger weiterhin in U-Haft

Nach dem Flaschenwurf auf ein Asylbewerberheim in Hirschau hat der Tatverdächtige sein Geständnis teilweise widerrufen. Das hat der leitende Oberstaatsanwalt Joachim Diesch heute auf OTV-Anfrage mitgeteilt. Gegen den 25-jährigen Nachbarn war am Donnerstag Haftbefehl wegen versuchten Mordes ergangen.

Der Anwohner steht im Verdacht, am 07.02. eine Flasche mit brennbarem Inhalt auf eine Asylbewerberunterkunft in Hirschau geworfen zu haben. Durch ein Fenster gelangte die Flasche in das Gebäude, in dem sich zu diesem Zeitpunkt auch Personen aufhielten. Weder zerbrach die Flasche, noch brannte der Inhalt. Niemand wurde verletzt. Die Staatsanwaltschaft Amberg lässt nun prüfen, ob sich der Inhalt der Flasche unter den gegebenen Umständen überhaupt entzünden hätte können.

Sollte dies der Fall sein, so wird die Anklage „versuchter Mord“ lauten. Mit der Erhebung der Anklage rechne man aber nicht vor Juni, so Joachim Diesch.

(Videoreporter: Alfred Brönner / eg)

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