Fr., 03.08.2018 , 11:24 Uhr

Oberpfalz profitiert erneut von Behördenverlagerung

Tristesse statt Feierstimmung. Der Sommerempfang der CSU ist aufgrund eines Wasserschadens im Brauereigasthof Jacob in Bodenwöhr wortwörtlich ins Wasser gefallen. Historisch schlechte Umfragewerte, die Diskussionen über die Ankerzentren und die Flüchtlingspolitik sowie die Querelen mit der CDU – man könnte fast schon so weit gehen und sagen, dass die CSU im Moment ohnehin keinen Grund habe zu feiern.

Bayerns Finanzminister Albert Füracker gab zu, dass die momentane Situation der CSU nicht so ist, wie man sich das selbst vorstelle. Natürlich liege man in den Umfragen weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, aber man habe schließlich ja auch noch gut zehn Wochen bis zur Wahl. Füracker gibt sich optimistisch und betont, er sei sich sicher, dass man am Wahlabend deutlich besser da stehen werde als in den jetzigen Umfragen.

Der Nachmittag war für Bayerns Finanzminister noch sehr viel erfreulicher gewesen. In Vohenstrauß eröffnete er die neue Zentrale Reiseservicestelle des Freistaats Bayern. Die neue Behörde in Vohenstrauß bietet 40 sichere behördliche Arbeitsplätze. Hier sollen in Zukunft für Beschäftigte des Freistaats Bayern Dienstreisen organisiert sowie die Reisekostenabrechnungen bearbeitet werden. Die Oberpfalz profitiert damit erneut von der Behördenverlagerung in den ländlichen Raum. (ac)

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