Alice Weidel sei „der blonde Kühlschrank aus der Schweiz“, Linksparteichefin Heidi Reichinek, eine „sozialistische TikTok-Tante“ und „Antreten statt Ankleben“ Beim politischen Aschermittwoch der CSU in Passau gab es gewohnt kämpferische Töne von CSU-Chef Markus Söder zu hören. Deutlich weniger aufgeregt ging es gestern Abend beim Aschermittwoch der Amberger CSU zu. Zum Fischessen gab es politische Kost vom OB-Kandidaten der CSU Stefan Ott.
Zweieinhalb Wochen vor den Kommunalwahlen nutzte er die Gelegenheit, die Arbeit der anderen Parteien bewerten. Die Wählergruppe Amberg Bunt sei ein laues Lüftchen – Die Linke sehe nur auf Tik Tok gut aus, Die ÖDP arbeite gegen die Stadt. Deutlich wurde er bei der AfD, die in Amberg nicht zur Wahl antritt:
„Das ist keine Lücke – das ist eine Erleichterung.
Denn diese Partei kann nur eines: provozieren, polarisieren und unsere Gesellschaft gegeneinander aufhetzen (…)
Sie lebt vom Dagegensein, vom Misstrauen und von der ständigen Attacke auf unseren Rechtsstaat, auf unsere Institutionen und auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt“
(Zitat aus der Rede Stefan Ott)
Ott stellte in seiner Rede klar, er werde sich verstärkt um die Nutzungsmöglichkeiten des Zinklareals kümmern, das Projekt Bergwirtschaft angehen und die Weiterentwicklung der ehemalöigen Leopoldkaserne vorantreiben. Außerdem soll Amberg zur 1000 Jahrfeier in acht Jahren wieder eine Landesgartenschau ausrichten.
Er will auch das Tempo in der Verwaltung erhöhen:
„Amberg braucht jetzt an mancher Stelle mehr Tempo.
Amberg braucht hier und da klarere Prioritäten.
Amberg braucht vielleicht auch wieder mehr politische Führung.“
(Zitat aus der Rede Stefan Ott)
(db)