Klappernde Skelette, laute Schreie und Live-Erschrecker – die Geisterbahn unter neuem Besitzer ist in diesem Jahr eines der Highlights auf der Pfingstdult. Abseits davon gibt es eine Auswahl an traditioneller, aber auch internationaler Küche. Die Fäuste fliegen ebenso wieder beim Boxkampf im Festzelt. Die Veranstalter setzen also auch dieses Jahr wieder auf eine Mischung des Angebots für sowohl junge Leute, als auch Familien. Automaten gibt es keine, nur Spiele, die von den Schaustellern selbst betrieben werden. Das Ziel sei es, ein ruhiges, schönes Familienfest zu gestalten, so der Dult-Platzmeister Markus Bayer.
Neues gibt es nicht so Großartiges, aber es gibt eine bunte Mischung für junge Leute und für Familien. Es gibt Spiele, Kinderfahrgeschäfte und eine größere Rutsche. Die Mischung, die laut Markus Bayer, die Amberger gerne haben. Ein Programm auf die Beine zu stellen, das bezahlbar bleibt, wird immer schwieriger. Die steigenden Preise gehen auch an der Amberger Dult nicht spurlos vorbei.
Das berichtet auch der Festwirt, Reinhard Gschrey. Die Entwicklung sei schlecht, Stromkosten seien leicht gestiegen, Personalkosten, die Musik, die Sicherheitsfirmen, jeder wolle mehr Geld. Das größte Problem aber seien die Transportkosten mit den aktuellen Spritpreisen.
Die steigenden Preise sollen die Besucher jedoch nicht merken. Die Essenspreise im Zelt wurden nicht erhöht. Auch der diesjährige Bierpreis bleibt unter 11 Euro, nämlich bei 10,80 Euro. Ebenso gibt es Vergünstigungen. An beiden Sonntagen und am Montag gibt es ab 11 Uhr vergünstigt Essen im Festzelt. Wer lieber Breakdancer oder Entertainer fährt, kann am Mittwoch ermäßigt Fahrgeschäfte ausprobieren.
Trotz Vergünstigungen geht laut Markus Bayer die Kaufhaltung der Besucher zurück.
Er unterhielt sich mit einigen Schaustellern, die jedoch ihre Preise nicht erhöhen werden.
Auch Kerstin Pötzl, Verantwortliche für den Schiessstand, merkt die Kaufzurückhaltung der Besucher. Sie zeigt sich allerdings optimistisch.
Auch wenn die steigenden Preise zum gruseln sind – auf gute Stimmung muss man nicht verzichten – mit Fahrgeschäften, Festzelt und Feuerwerk wird trotzdem gefeiert.
(tj)