Mi., 17.09.2025 , 14:22 Uhr

Schmidgaden

Sanierung des Jugendlandheims Grimmerthal in den letzten Zügen

Die Sanierung des Jugendlandheims Grimmerthal bei Schmidgaden ist in den letzten Zügen. Die ein oder andere Maßnahme steht noch an. Die Sanierungsarbeiten haben sich aber jetzt schon gelohnt.

Manch einer erinnert sich bestimmt gerne an die Zeit im Jugendlandheim oder der Jugendherberge. Das Jugendlandheim Grimmerthal bei Schmidgaden hat sich nun aber etwas verändert. In den vergangenen drei Jahren wurde es nämlich saniert.

So müssen sich die Gäste nun nicht mehr ein Gemeinschaftsbad im Keller teilen. Jedes Zimmer hat jetzt sein eigenes Badezimmer. Außerdem verfügt das Jugendlandheim über einen Glasfaseranschluss und das Haupthaus ist zu einem Smarthome mit App-Steuerung per Smartphone geworden. Somit kann der Betreiber und zweite Vorstand des Vereins zur Förderung der studierenden Jugend Amberg, Arno Diener, nun Türschlösser und Licht steuern, ohne direkt vor Ort sein zu müssen. Zudem versorgt eine Hackschnitzelheizung nun alle Gebäude mit Fernwärme.

Auch ein Tiny House ist am Badeweiher entstanden. Nun kann das Jugendlandheim Grimmerthal neunzig Gäste in den Gebäuden und weitere acht auf dem Zeltplatz beherbergen. Die 1,4 Millionen Euro, die die Sanierungsmaßnahmen gekostet haben, haben sich laut Diener jetzt schon gelohnt. Die Einnahmen hätten sich verdoppelt und er rechne in diesem Jahr mit insgesamt 12.000 Übernachtungen. Eine Million Euro übernimmt die die Bischöfliche Finanzkammer. Den Rest bezieht das Jugendlandheim aus Eigenmitteln.

Die Renovierungsarbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen. Die Terrasse sowie der Hof müssten noch gepflastert werden und die zwei weiteren Gebäude sollen, wie bereits das Haupthaus ebenfalls noch saniert werden. Ein weiterer Kostenfaktor sind aber Reparaturen von Beschädigungen durch Jugendliche. Sie hinterlassen gerne mal Schmierereien an den Wänden und einmal hätten sie sogar die Sofas im Chillroom zerfetzt, so Diener. Das könne pro Jahr schonmal Kosten bis zu 15.000 Euro verursachen. Arno Diener lässt sich aber trotz aller Herausforderungen nicht von seinem Ehrenamt abbringen und will den Menschen weiterhin ein idyllisches Wohnen im Wald ermöglichen.

(km)

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