Di., 05.08.2025 , 11:16 Uhr

Trondorf

Steinzeit rückt bei 120-Jahrfeier der Osterhöhle in den Mittelpunkt

Die Osterhöhle im Landkreis Amberg-Sulzbach feiert Jubiläum: Seit 120 Jahren ist sie eine Schauhöhle. Die ersten Spuren der Höhle reichen aber bis ins neunte Jahrhundert vor Christus zurück.

Es ist ein echtes Naturwunder etwa 25 Meter unter dem Erdboden bei Trondorf nahe Neukirchen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Tropfsteine bilden hier beeindruckende Formationen und Gebilde. Vor 500.000 Jahren, so schätzen Geologen, ist die Osterhöhle im Karstgestein entstanden. Erste menschliche Spuren lassen sich 850 vor Christus nachweisen. Erste schriftliche Überlieferungen stammen aus dem 17. Jahrhundert und seit 1905 ist die Osterhöhle eine Schauhöhle entstanden.

Und das ist jetzt 120 Jahre her, was das Pächterpaar Sedlacek auch feiern wollte. Hier haben sie geheiratet, seit 2023 organisieren sie den Höhlen- und Hüttenbetrieb nebenberuflich – immer am Wochenende, von März bis Oktober. Denn im Winter nutzen Fledermäuse die Höhle als Quartier.

Höhlen in Steinzeit wichtig

Für die Jubiläumsfeier sind auch mehrere Aussteller angereist – teilweise bis aus Österreich. Und: das Thema Steinzeit rückte in den Mittelpunkt. Denn: Höhlen waren in der Steinzeit wichtig – als Unterschlupf bei Gefahren oder auch als kultureller Ort etwa für Höhlenmalereien.

Von den mehr als 2000 Höhlen im Landkreis Amberg-Sulzbach ist die Osterhöhle zwar nicht die größte, aber doch die einzige Schauhöhle. Seit 120 Jahren können Besucher hier ein Wunder der Natur erleben.

(mz)

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