Di., 22.07.2025 , 11:41 Uhr

Amberg

Trotz Krise – Ambitionierte Porsche-Pläne bei Eröffnung in Amberg

Zwei Jahre nach dem Spatenstich hat das Porsche Zentrum in Amberg offiziell eröffnet. Bis zu 100 Neuwägen sollen hier künftig verkauft werden. Und das Zentrum bietet auch individuelle Konfigurationen an.

Da steht er ganz ruhig in den Amberger Porsche-Hallen. Ein Porsche Spyder RS. Wenn er seine 500 Pferdestärken auf den Asphalt bringt, dann ist er alles andere als leise. Dann ertönt der Sound, von dem viele Autoliebhaber träumen. Nicht umsonst heißt das neu eröffnete Porsche-Zentrum in Amberg Allee der Träume.

Dieser meisenblaue Porsche Spyder RS ist aber ein Porsche wie kein anderer. Die Einstiegsleisten sind individuell konfiguriert, ebenso die Innenräume und andere Details. Denn das Porsche Zentrum Amberg ist auch Exklusive Manufactur Partner. Porsche kann hier alle individuelle Wünsche von Kunden erfüllen und konfigurieren.

Zwei Jahre nach dem Spatenstich ist das Porsche-Zentrum Amberg eröffnet. Auf 8000 Quadratmeter Fläche, davon mehr als 400 Quadratmeter als Showroom, zehn Millionen Euro Investitionskosten. Dabei ist es ein Satellitenwerk des Zentrums Nürnberg-Fürth-Erlangen. Das Ziel: Näher dran sein am Kunden, die jetzt aus der Oberpfalz oft einstündige Wege bis zu einem Kundenzentrum auf sich nehmen mussten. Natürlich ist das Ziel aber auch der Gewinn von Neukunden.

Porsche in der Krise

Nur einen Tag vor der Eröffnung des neuen Zentrums wurde bekannt: Porsche geht es nach wie vor schlecht. Der China-Markt bricht ein, die US-Zölle verunsichern, die E-Mobilität läuft nur schleppend an. Von tausenden gestrichenen Jobs ist die Rede, wenn auch ohne betriebsbedingte Kündigungen. Die Eröffnung eines neuen Zentrums in der Oberpfalz ist in dieser Gemengenlage ein Risiko.

Doch die Leidenschaft Porsche lebt. Viele neugierige Besucher lockte die Eröffnung an. Porsche löst dabei besondere Emotionen aus. Auch beim Service-Berater Wilhelm Köppl.

Fünf Mechaniker sollen im ersten Schritt im neuen Porsche-Zentrum Service-Arbeit leisten. Fünf Hebebühnen sind in Betrieb, zehn könnten es werden. 50 Neuwägen, so die Kalkulation, sollen im ersten Jahr in Amberg verkauft werden. Und dann soll es an die Kapazitätsgrenze von 100 Neuwägen gehen. Das sind 100 Träume, die dann jährlich erfüllt werden.

(mz)

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