Fr., 31.01.2020 , 15:26 Uhr

Urteil im Totschlagsprozess gefallen

Bei dem 33-jährigen Niko Z. musste es wohl irgendwann zu einer Katastrophe kommen. Bereits vor 8 Jahren hatte sich seine Krankheit, seine paranoide Schizophrenie, bemerkbar gemacht. Er nahm nach einer Selbsteinweisung in eine psychiatrische Klinik Medikamente dagegen, setzte sie dann irgendwann einmal ab, als er sich gesund fühlte und tötete letztendlich in einem schizophrenen Schub seinen Vater in Grafenwöhr. Das war am 26. Mai vergangenen Jahres. Schuldfähig war er wegen seiner Krankheit nicht und so handelte beim Verfahren am Landgericht Weiden von Vorneherein um ein sogenanntes Sicherungsverfahren. Heute erging das Urteil. (nh)

Justiz Landgericht Weiden Matthias Bauer Oberpfalz Oberpfalz TV OTV paranoide Schizophrenie psychiatrische Klinik Sicherungsprozess Tobias Konze Totschlag Tötungsprozess

Das könnte Dich auch interessieren

04.02.2026 00:34 Min Sexueller Missbrauch der minderjährigen Halbschwester – Urteil gegen 23-Jährigen gefallen 5 Jahre 4 Monate erhielt ein 23-Jähriger vor dem Landgericht Weiden, der seine 11-jährige Halbschwester mehrfach sexuell missbraucht hat. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Halbschwester 8 Mal sexuell missbraucht und dabei kinderpornografisches Material hergestellt hat. Bis zuletzt hat der Angeklagte davon gesprochen, dass die Initiative von dem Mädchen ausgegangen 04.02.2026 01:54 Min Die Kurznachrichten vom 04.02.2026 ** Minderjähriges Mädchen auf Internetplattform angeboten – Polizist verurteilt * Sexueller Missbrauch der minderjährigen Halbschwester – Urteil gegen 23-Jährigen gefallen * Erdgeschichte und Konverter – Vortragsreihe von TenneT ** 05.12.2025 03:39 Min Giftiger Champagner: Prozess startet in Weiden Der Angeklagte soll laut Anklageschrift als Lagerist für ein Drogenkartell tätig gewesen sein. Die vergifteten Champagnerflaschen waren demnach in einem Lagerkomplex im niederländischen Arnheim in einer verschlossenen Box, sind dort gestohlen und über das Internet verkauft worden. Eine dieser Flaschen landete im La Vita in Weiden. Der Angeklagte zeigte sich vor Gericht sehr eloquent und 05.03.2026 02:46 Min Champagnerprozess: Videobefragung des niederländischen Lagerverwalters Es seien allerdings einige Reklamationen bei ihm per WhatsApp angekommen. Der Champagner sei verdorben, habe eine braune Farbe, hieß es da. Er vermutete, dass Jacek die Flaschen gehörten. Dieser wurde am vergangenen Freitag befragt – per Videoschalte nach Polen. Auf die Frage, ob der ehemalige Lagerverwalter Patrick B. von Jacek bedroht worden sei, antwortet dieser: