In den vergangenen sieben Tagen haben rund 2.900 Schüler das Freilandmuseum Oberpfalz besucht. Anlass war die Weltwasserwoche – mit dem Ziel, ein Bewusstsein für die Ressource Wasser zu schaffen. Vieles davon ist bei den Kindern hängen geblieben.
Abschluss der Weltwasserwoche
Die Aktionswoche ist heute zu Ende gegangen. Zum Abschluss kamen Vertreter aus Politik, dem Wasserwirtschaftsamt und weiteren Organisationen ins Museum und informierten sich vor Ort. An rund 20 Mitmach-Stationen wurde Wissen zu Wasserknappheit und zur Bedeutung von Wasser anschaulich vermittelt. Umweltbildung ist ein fester Bestandteil der Museumsarbeit.
Politischer Blick auf die nächste Generation
Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf verwies in ihrer kurzen Ansprache auf die Kinder als nächste Generation. Sie müssten Umweltthemen wie Wasserknappheit kennen und später mitgestalten. Wenn auch die Politik bereits jetzt handeln muss. Es würden bereits Programme laufen, bei denen mit anderen Ländern zusammengearbeitet wird. Auch in der Landwirtschaft soll es immer mehr Möglichkeiten geben, Wasser beispielsweise in Böden zu speichern.
Bayernweit einzigartig
Die Weltwasserwoche gilt bayernweit als einzigartig. Seit 1999 unterstützen zahlreiche Helfer das Projekt – in diesem Jahr rund 50. Die Museumsleitung zieht ein positives Fazit. Die Planungen für die nächste Ausgabe im Jahr 2027 sollen bald starten.
(kw)