Fr., 09.01.2026 , 12:09 Uhr

Sulzbach-Rosenberg / Berlin

Zurück in der Heimat: Sternsingerinnen berichten von ihrem Besuch im Bundeskanzleramt

Die Sternsingerinnen aus Sulzbach-Rosenberg sind von ihrem Besuch im Bundeskanzleramt in Berlin zurück. Auch wenn sie Bundeskanzler Friedrich Merz nicht getroffen haben, war die Reise eine tolle Erfahrung für die vier Mädels.

Rund 23.000 Euro für Projekte in ärmeren Ländern gegen Kinderarbeit hat die Pfarrgemeinde St. Marien in Sulzbach-Rosenberg bereits gesammelt. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ haben die Sternsinger in diesem Jahr nicht nur den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ oder auf deutsch „Christus, segne dieses Haus“ gebracht, sondern auch Geld für das Projekt gegen Kindearbeit gesammelt.

Vier von ihnen, die für die Pfarrgemeinde St. Marien in Sulzbach-Rosenberg unterwegs waren, sind Mara, Emma, Verena und Magdalena. Aber nicht nur dort. Durch ein Losverfahren wurden die vier Mädchen sowie die Pfarrgemeinde St. Marien ausgewählt, um das Bistum Regensburg beim traditionellen Dreikönigssingen im Bundeskanzleramt in Berlin zu vertreten.

Auf ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz mussten die Sternsinger aus allen 27 Bistümern in Deutschland allerdings verzichten. Der war nämlich für die Ukraine-Gespräche nach Paris gereist. Stattdessen hat Kanzleramtschef Thorsten Frei die Kinder empfangen und sie im Kanzleramt herumgeführt.

Neben dem Bundeskanzleramt haben die vier Sternsingerinnen aber noch mehr zu sehen bekommen. So hat Gemeindereferentin Katharina Laurer beispielsweise eine Busfahrt organisiert, bei der die Gruppe Berlin erkunden konnte, wie das Brandenburger Tor oder den Bundestag.

Ob sie irgendwann einmal wieder ins Bundeskanzleramt dürfen ist aber fraglich. Schließlich entscheidet das Losglück welche Pfarrei und welche Sternsinger nach Berlin dürfen. Katharina Laurer will sich mit ihrer Pfarrei aber auch nächstes Jahr wieder für das Dreikönigssingen bewerben.

(km)

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