Di., 18.11.2025 , 12:11 Uhr

Neunburg vorm Wald

Mehr Plätze im Marienheim gesichert: Millionenförderung von Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach

Rund vier Millionen Euro für das Marienheim in Neunburg vorm Wald. Das Seniorenheim baut aktuell seine Einrichtung aus und will sanieren. Da kommt die Förderung der Bayerischen Staatsregierung gerade recht.

Mehr Plätze im Marienheim Neunburg vorm Wald. Die sollen laut dem Heimleiter Josef Weiß bis spätestens Oktober 2026 entstehen. Schon Mitte Februar sollen die ersten Plätze belegt werden. Grund für den Ausbau sei die Warteliste des Marienheims, so Bürgermeister Martin Birner.

Nach der Fertigstellung des Neubaus mit den 15 weiteren Wohnplätzen sollen die bereits bestehenden 68 Wohnungen saniert werden. Das ist mit Kosten in Millionenhöhe verbunden, die die Stadt schultern müsste. Aber nicht in diesem Fall. Denn nun hat das Seniorenheim im Rahmen des Förderprogramms „PflegesoNah“ rund 4 Millionen Euro erhalten.

„PflegesoNah“ ist ein 350 millionenschweres Förderprojekt der Bayerischen Staatsregierung, um die pflegerische Versorgungsstruktur weiter auszubauen und zu verbessern. Gerade für die ländlichen Regionen ein wichtiger Schritt. Und so hat die Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach den Förderbescheid nun persönlich dem Marienheim übergeben.

In den kommenden Jahren werde der Pflegebedarf immer höher, so die Ministerin. Darauf müssten wir reagieren. Sowohl mit mehr Räumlichkeiten, als auch mit mehr Personal. Denn mehr Pflegeplätze bedeuten auch mehr Aufwand. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein Problem. Das Marienheim sieht die Lage aber aktuell entspannt. Gerade seien alle Planstellen besetzt und es bestehe die Möglichkeit weitere Einstellungen durchzuführen, so der Leiter des Marienheims, Josef Weiß.

Das Marienheim war nicht die erste Einrichtung, die vom Freistaat gefördert wird. Zwischen 2020 und 2024 hat das Bayerische Gesundheitsministerium bereits 7.300 Pflegeinrichtungen im Rahmen des Förderprogramms „PflegesoNah“ unterstützt. Bis 2028 sollen noch weitere 8.000 Einrichtungen folgen.

(km)

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