Fr., 27.02.2026 , 13:20 Uhr

Amberg

Mehr Wohnraum für Amberg: Grundstein für Vilshaus gelegt

Im ehemaligen Möbelhaus Gürtler in Amberg sollen 130 Wohnungen entstehen. Nun haben die Bauherren zusammen mit der Orange Immobilienagentur den Grundstein für das künftige Vilshaus gelegt.

Mehr Wohnraum in Amberg. Das soll das Vilshaus mit 130 neuen Wohnungen, Penthäusern und Appartements schaffen. Ein wichtiger Schritt, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Dafür sollen vor allem 40 bis 45 Quadratmeterappartements für Studenten, Projektarbeiter und Singles in das ehemalige Möbelhaus Gürtler gebaut werden, so der Bauherrenvertreter Burkhard Kusterer.

Grundsätzlich würden die Wohnungen verkauft, doch Kapitalanleger würden diese dann vermieten, so Kusterer weiter. Dadurch, dass das Vilshaus in ein bereits bestehendes Gebäude gebaut wird, sei das Projekt sehr nachhaltig. Zudem soll der Bau durch einen modularen Holzbau, also mit nachwachsenden Rohstoffen, noch einmal zusätzlich zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Sowas sei jetzt in der ganzen Welt der Stand der Technik und die Zukunft, meint der Architekt des Vilshauses, Sebastian Knorr. Dennoch sei es eine große Herausforderung aus einem Möbelhaus ein Wohngebäude zu machen, so Knorr weiter.

Überall sei so ein Projekt allerdings nicht möglich, wie die Verantwortlichen bei der Grundsteinlegung betonten. In Regionen wie Regensburg oder Amberg, sogenannten B-Regionen, sei es im Gegensatz zu München, Hamburg oder Berlin durchaus noch darstellbar, weil die Einkaufskosten oder die Grundentstehungskosten hier noch überschaubar seien, erklärt Burkhard Kusterer.

Bislang soll das Vilshaus rund 22 Millionen Euro kosten und in 14 bis 16 Monaten fertiggestellt sein. Im nächsten Schritt soll ab März die Fassade abgenommen werden. Ab Herbst soll dann der Innenausbau erfolgen können.

(km)

Amberg Baustelle Burkhard Kusterer Eigentumswohnung Michael Cerny Möbelhaus Gürtler Oberpfalz Oberpfalz TV ORANGE Immobilienagentur OTV Sebastian Knorr Vilshaus WOhnraum Wohnungen

Das könnte Dich auch interessieren

13.11.2025 Planungen für Amberger Bürgerspitalgelände liegen im Zeitplan Seit über 10 Jahren liegt das Gelände des ehemaligen Bürgerspitals in der Amberger Innenstadt brach. Vor einem Jahr hatte die Stadt sich für das Bebauungskonzept der Wohnungsbau Werkvolk entschieden. Im März hatte eine Planungsgesellschaft mit den konkreten Planungen begonnen. Jetzt war das Bürgerspital erneut Thema im Amberger Bauausschuss und hier gab es gute Nachrichten. Die 17.07.2025 Bauausschuss berät über Leopoldkaserne und Bürgerspital Mit zwei großen Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen hat sich der Amberger Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Nach dem Auszug der Bundeswehr aus der Leopoldkaserne in Amberg vor 7 Jahren wird an einer Weiternutzung des Areals gefeilt. Im Moment wird das 10 Hektar große Gelände nur sporadisch genutzt. Mittlerweile hat die Stadt Amberg das Gelände erworben. Eine 14.04.2026 Das Silicon Valley der zivilen Verteidigung könnte in und um Amberg entstehen Werden Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach bald das Silicon Valley der zivilen Verteidigung Deutschlands? Genau das ist der Plan, der hinter dem Projekt N49X steckt – wobei die 49 einerseits für den 49. Breitengrad steht, auf dem Amberg liegt, und andererseits für die Vorwahl Deutschlands steht. Also für die deutsche Ingenieurskunst. Die Ausgangslage beschreibt Ambergs 23.03.2026 Reaktionen und Analysen von einem historischen Wahlabend Michael Fritz vor Stefan Ott – wer hätte gedacht, dass die Stichwahl so ausgeht? Vor zwei Wochen noch fielen 40,8 Prozent der Stimmen auf den CSU-Oberbürgermeisterkandidaten Stefan Ott und nur 13,8 Prozent auf Michael Fritz von den Freien Wählern. Gestern aber setzte sich Fritz mit 54,6 Prozent durch. Es kommt einem politischen Paukenschlag gleich. Immerhin: