Fr., 02.05.2025 , 11:55 Uhr

Amberg/Regensburg

Mordprozess abgesagt – Angeklagter nimmt sich das Leben

Mit Spannung wurde heute der Prozessauftakt gegen einen 56-Jährigen aus Maxhütte-Haidhof vor dem Landgericht in Amberg erwartet. Er soll seine damals 19 Jahre alte Ex-Partnerin im Mai 2024 ermordet haben. Kurz vor Prozessbeginn machte dann aber eine letzte schockierende Wendung in diesem Fall die Runde.

Vor dem Landgericht Amberg hatten sich bereits zahlreiche Zuschauer und Pressevertreter versammelt. Sie warteten alle, dass sich die Tore des Gerichts öffnen, um beim Auftakt des Mordprozesses gegen den 56-Jährigen Bestatter dabei zu sein. Um kurz nach 9:00 Uhr machte vor dem Gericht aber dann die schockierende Meldung die Runde: Der Prozess ist abgesagt, der Angeklagte hat Suizid begangen. Diese Information wurde auch vom Pressesprecher des Landgerichts Amberg Uli Hübner auf Nachfrage bestätigt. Weitere Informationen könne er aktuell nicht geben, erklärte Hübner im OTV-Interview.

Seit Mai 2024 in Amberg in Untersuchungshaft

Seit Mai 2024 saß der Angeklagte in der JVA Amberg in Untersuchungshaft. Er soll seine 19 Jahre alte Ex-Freundin laut Staatsanwaltschaft aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch niedergeschlagen und erwürgt haben. Die Leiche wurde im Kofferraum ihres Autos in der Tiefgarage eines Regensburger Baumarkts gefunden. Der Fall sorgte damals deutschlandweit für Entsetzen. Die Wahrheit sollte jetzt eigentlich der Prozess ans Licht bringen. So hat ein schockierendes Verbrechen am Ende aber noch eine letzte schockierende Wendung genommen.

(ac)

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