Fr., 06.03.2020 , 14:49 Uhr

München: Bundespolizei an der deutsch-tschechischen Grenze im Einsatz

Die Bundespolizei hat gestern einen Schwerpunkeinsatz mit Hubschraubern an der deutsch-tschechischen Grenze durchgeführt. Die Beamten kontrollierten dabei knapp 300 Personen, stellten 6 Straftaten sowie 3 Ordnungswidrigkeiten fest und erzielten 4 Fahndungstreffer.

Mit Unterstützung von Landespolizei und Zoll fahndeten die Bundespolizisten gestern Nachmittag und am Abend entlang der deutsch-tschechischen Grenze. Die temporären Kontrollstellen lagen zwischen Hof und Cham. Dank dem Hubschraubereinsatz waren die Beamten besonders flexibel. Sie konnten schnell die Kontrollorte wechseln und den Überraschungseffekt nutzen. Sie überprüften rund 200 PKW, LKW sowie Kleinbusse. Insgesamt waren etwa 50 Beamte im Einsatz.

Die Bundespolizisten haben im Zuge der Fahndung drei unerlaubte Einreisen angezeigt:
Drei Männer mit afghanischer, türkischer und syrischer Staatsangehörigkeit waren ohne gültige Dokumente über die Grenze gekommen. Zwei deutsche Fahrer werden sich wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise verantworten müssen.

Ein 24-jähriger Deutscher führte sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss und hatte eine geringe Menge Betäubungsmittel bei sich. Eine Strafanzeige und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren waren die Folge. Wegen eines verbotenen Einhandmessers zeigten die Fahnder einen 53-jährigen Deutscher nach dem Waffengesetz an. Ein tschechischer Staatsbürger musste ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro bezahlen, weil er ohne seinen Pass eingereist war.
Die Einsatzkräfte ertappten zudem drei Autofahrer, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Die Männer waren wegen verkehrsrechtlicher Verstöße beziehungsweise wegen Steuerstrafverfahren gesucht worden. Die weitere Sachbearbeitung nach den Fahndungstreffern übernahm zuständigkeitshalber die Landespolizei beziehungsweise der Zoll.

Die Bundespolizei hat die Fahndung im grenznahen Raum bereits vor Wochen intensiviert. Ziel der flexiblen Kontrollen ist die Bekämpfung der illegalen Migration und der grenzüberschreitenden Kriminalität.

(PM: Bundespolizeidirektion München / cg)

Bundespolizei Einsatzkräfte Fahndung Hubschrauber Kontrolle München Oberpfalz Oberpfalz TV Ordnungswidrigkeiten OTV Schwerpunkteinsatz Straftaten

Das könnte Dich auch interessieren

09.05.2025 Kurswechsel in der Migrationspolitik: Schärfere Regeln greifen auch in Waidhaus Mit dem Regierungswechsel stellt die Bundespolitik ihre Migrationslinie neu ein. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach in diesem Zusammenhang von einer „nationalen Notlage“. Obwohl die Bundesregierung diese Notlage offiziell zurückwies, hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erste Maßnahmen veranlasst: Seit gestern gelten an den Grenzen verschärfte Regeln, und seit gestern werden an der Grenze auch Personen abgewiesen, die bereits 05.02.2026 Fahndungsaufruf: Polizei sucht mit Plakaten nach Fahrerflüchtigen Die Polizei ist jetzt in die Offensive gegangen. Mithilfe eines Plakats wird nach einem Mann oder einer Frau gesucht, die den Unfall mit Todesfolge in der Martin-Zehendner-Straße in Mitterteich verursacht hatte und danach geflüchtet war. Laut Corinna Wild vom Polizeipräsidium Oberpfalz hat es im September 2024 in Riekofen im Landkreis Regensburg einen ähnlichen Fall mit 30.01.2026 Neue Herausforderungen für alte Aufgaben – Ehrenamt im Fokus von Innenminister Herrmann Ein zentrales Thema war die Ausstattung. In Weiden wird seit Jahren über einen Neubau der Feuerwehrwache diskutiert, denn moderne Fahrzeuge passen längst nicht mehr in die alten Hallen. Zu niedrige Tore und Decken sowie neue technische Anforderungen machen eine Modernisierung dringend notwendig. Doch trotz des offensichtlichen Bedarfs kommt das Projekt kaum voran – vor allem 02.01.2026 SPD-Neujahrsbesuche bei Einsatzkräften im Landkreis Tirschenreuth Silvesterbesuche bei den Einsatzkräften: Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler und weitere SPDler haben am Tag vor Neujahr das Bayerische Rote Kreuz in Tirschenreuth besucht. Ziel der Silvesterbesuche ist es, den Einsatzkräften für ihre wertvolle Arbeit zu danken, und sich ihre Sorgen und Wünsche anzuhören. So beklagten BRK-Mitglieder etwa einen Rückgang im Ehrenamt und die Schließung der Tirschenreuther