Marianne hat ein neues Handy – und viele Fragen. In Eschenbach findet sie schnelle Hilfe: Manfred, früher IT-Profi und heute Ehrenamtlicher bei Generationen Hand in Hand, zeigt ihr geduldig die wichtigsten Funktionen. So funktioniert Nachbarschaftshilfe hier seit zehn Jahren: Menschen, die Unterstützung brauchen, treffen auf Menschen, die Zeit und Wissen teilen.
Rund 1.800 Einsätze im Jahr leisten die Helfer, vom Fahrdienst bis zu kleinen Arbeiten im Haushalt. Auch Hannelore Böhm nutzt die Angebote, wenn im Garten etwas zu schwer wird. Beim Helferfest werden jene gewürdigt, die diese Gemeinschaft tragen – inzwischen 900 Mitglieder, alle ehrenamtlich.
Die Regeln sind klar: 8 Euro pro Stunde, davon gehen 6 Euro an die Helfer, 2 Euro an den Verein. Pflege ersetzt das nicht – aber es ermöglicht vielen, selbstbestimmt im eigenen Zuhause zu bleiben statt im Seniorenheim und dass ist das Ziel des Vereins.
Für Manfred ist Helfen Routine. Für Marianne bedeutet es ein Stück Lebensqualität. Und für die Region ist „Generationen Hand in Hand“ kurz „GeHiH“ eine Gemeinschaft, die zeigt, wie gut Nachbarschaft funktionieren kann.
(ls)