Oberviechtach und die Bundeswehr gehören seit Jahrzehnten zusammen. Seit 1961 prägen Soldaten das Leben in der Stadt und pflegen ein enges Miteinander mit der Bevölkerung. Deshalb haben Veteranen und Bürger den Deutschen Veteranentag gemeinsam im AWO-Mehrgenerationentreff gefeiert. Heimat- und Finanzminister Albert Füracker würdigte dabei die Leistungen aktiver und ehemaliger Soldaten. In seiner Rede hob er hervor, dass die Oberpfalz seit jeher hinter den Streitkräften stehe und die Bedeutung einer wehrhaften Gesellschaft früh erkannt hätte.
Bewusstsein stärken
Der Nationale Veteranentag rückt die Leistungen aktiver und ehemaliger Soldaten stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr wird er heuer zum zweiten Mal begangen. Füracker sieht darin bereits eine neue Tradition. Gleichzeitig nutzte er den Veteranentag, um auf die Herausforderungen hinzuweisen, vor denen die Bundeswehr in den kommenden Jahren steht. Oberstleutnant Patrick Tanz betonte im Gespräch mit OTV, dass neben den politischen Rahmenbedingungen vor allem die persönliche Entscheidung junger Menschen gefragt sei, Verantwortung zu übernehmen und sich für den Dienst bei der Bundeswehr zu entscheiden.
Begegnung
Der Landkreis Schwandorf richtete den Veteranentag in Oberviechtach aus. Neben dem offiziellen Festakt stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Veteranen, Soldaten und Bürger kamen ins Gespräch und verbrachten den Abend gemeinsam. Landrat Thomas Ebeling verwies dabei auf die besondere Verantwortung des Landkreises als Bundeswehrstandort mit Oberviechtach und Pfreimd. Gerade deshalb sei es wichtig, den Veteranentag zu begehen und den Soldaten Anerkennung entgegenzubringen.
Familien im Blick
Der Veteranentag stand heuer unter dem Motto „Veterans, Family & Friends“. Damit rückten auch die Menschen in den Mittelpunkt, die Soldaten im Alltag unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Bürgermeister Rudolf J. Teplitzky gab den Veteranen mit auf den Weg, die Wertschätzung dieses Tages mitzunehmen und an ihre Familien und Freunde weiterzugeben. Damit sollte die Anerkennung über die Feier hinauswirken.
(kw)