Rund 170 Unternehmer haben sich im Autohaus Widmann in Ebermannsdorf getroffen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und sich über Künstliche Intelligenz zu informieren. Beim Netzwerktreffen der Netzwerk Freunde sei dieses Thema wichtig gewesen. Denn in sich einer ständig wandelnden digitalen Welt würde man heute Abend etwas lesen, was morgen schon wieder alt sei, meint der Gründer der Netzwerk Freunde, Robert Spath. Man brauche Ansatzpunkte, Richtlinien oder Führungen, wie man weitermachen kann, so Spath weiter.
Ansatzpunkte, wie künstliche Intelligenz richtig eingesetzt werden kann, hat der KI-Berater Oliver Hinz in seinem rund einstündigen Vortrag vorgestellt. So solle man KI nicht wie eine Suchmaschine benutzen. Wenn man der KI Suchbegriffe eingebe wie in eine Suchmaschine, dann bekomme man auch komische und unzureichende Antworten, so Hinz. Die KI könne zu allen Themen etwas sagen, nur müsse man es eben richtig definieren. Auf diese Weise könne man sich dem KI-Thema besser nähern und bessere Ergebnisse erzielen, so Hinz weiter.
Passend zum Thema Künstliche Intelligenz haben die Studenten der Technischen Hochschule Nürnberg ihre Roboter mit KI-Anwendungen ausgestellt. Auch sie wollten sich mit den Unternehmern vernetzen und austauschen. Denn die Studenten suchen einen Sponsor für ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft für die besten Robotikteams, dem Robocup, und die damit verbundene Reise nach Südkorea. 2027 soll der Robocup dann nach Nürnberg kommen.
(km)