Do., 09.01.2025 , 14:31 Uhr

Wöllershof

Neujahrsbesuch des medbo Bezirksklinikums Wöllershof

Zum Neujahrsbesuch im medbo Bezirksklinikums Wöllershof hat Bezirkstagspräsident Franz Löffler die aktuellen Entwicklungen in der psychiatrischen Versorgung vorgestellt. Dabei wurde auch das Thema Künstliche Intelligenz angesprochen.

Mehr als 3.000 stationäre und teilstationäre Fälle behandelt das Bezirksklinikum Wöllershof im Jahr. Dazu kommen mehr als 5.000 ambulante Patienten. Für die mehr als 500 Mitarbeiter könnte es künftig eine Entlastung durch neue Technologien geben. Aufgrund des Fachkräftemangels eine gute Nachricht, die Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Ärztlicher Leiter Dr. Markus Wittmann beim traditionellen Neujahrsbesuch bekannt gegeben haben.

Künstliche Intelligenz könnte somit unterstützend in der psychiatrischen Behandlung wirken. Beispielsweise könnte KI beim Wechsel eines Patienten von der stationären in die ambulante Behandlung eine dichtere Versorgung schaffen. Laut Franz Löffler solle die Technik allerdings nur eingesetzt werden, wenn es auch der Gesundung des Menschen diene. Nur aus ökonomischen Gründen werde es die KI-Anwendung in den Einrichtungen nicht geben.

Für die medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, kurz medbo, verlief das Jahr 2024 wirtschaftlich nicht so gut. Aufgrund der guten Lage der vergangenen Jahre sei das allerdings kein Problem, wenn die strukturellen Defizite nur in diesem begrenzten Zeitraum auftreten, so Löffler. Denn das Ziel sei es, nachhaltig und stabil zu sein, um den Menschen eine gute psychiatrische Versorgung in der Region gewährleisten zu können.

(km)

ärztlicher Leiter Bezirk Oberpfalz Bezirksklinikum Bezirkstagspräsident Dr. Markus Wittmann Franz Löffler KI Künstliche Intelligenz Lothar Höher medbo Medizinische Einrichtungen neue Technologien Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Psychiatrie psychiatrische Hilfe Wöllershof

Das könnte Dich auch interessieren

18.12.2025 „Deutschlandweites Leuchtturmprojekt“ – neue Medbo-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Die Arbeiten sind schon sehr weit, in rund drei Monaten soll die Klinik eröffnen. Die medbo wollen mit der neuen Klinik das Angebot für Betroffene verbessern. Familien mit Kindern, die wegen psychischer Probleme stationäre Behandlung brauchen, mussten bisher bis nach Regensburg fahren. Nun ist bald auch in Weiden eine stationäre Versorgung möglich – das sei 21.01.2026 Neujahrsbesuch der medbo: Bedarf von psychiatrischer Hilfe steigt Der Bedarf an psychiatrischen Behandlungen in unserer Gesellschaft wächst. Das zeigt sich schon allein an den Zahlen der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weiden. Dort haben die der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, kurz medbo, 2025 mehr als 1.600 Kinder und Jugendliche behandelt. Das entspricht einem Anstieg von 300 Patienten im Vergleich zu 2024. Abhilfe schaffen 14.04.2025 Technologietransferzentrum eingeweiht Wissenschaftsminister Markus Blume weihte nämlich zusammen mit OTH-Präsident Prof. Dr. Clemens Bulitta und dem Vorstandsvorsitzenden der LUCE-Stiftung Prof. Dr. Erich Bauer das TTZ Weiherhammer ein. Ein weiteres TTZ wird noch in Kemnath im Landkreis Tirschenreuth folgen. Das TTZ Weiherhammer sei eine wichtige Verlängerung der Hightech-Agenda Bayern, so Markus Blume. Damit sei ein weiterer Pflock der 26.02.2026 Frauen im Arbeitsleben stärken: BHS startet Netzwerk HERimpact Künstliche Intelligenz ist nicht vorurteilsfrei. Wie Dr. Eva Gengler von der Feminist AI Community bei einem Vortrag im Future Lab der BHS Corrugated erklärte, würde die KI Frauen im Recruiting aussortieren, People of Color weniger Gesundheitsdienstleistungen als weißen Menschen geben und die Reichweite auf TikTok von queeren Menschen oder Menschen mit Behinderung einschränken. Da brauche